Travis Walton und der rätselhafte UFO-Entführungsfall von 1975
Seit über 50 Jahren hält Travis Walton an seiner Behauptung fest, von Außerirdischen entführt worden zu sein. Der Vorfall ereignete sich 1975, als er als Holzfäller im Apache-Sitgreaves-Nationalforst in Arizona arbeitete. Seine Geschichte inspirierte später den Film "Feuer am Himmel" aus dem Jahr 1993.
Am 5. November 1975 beendeten Walton und sein Team aus Holzfällern gerade ihre Arbeit, als sie ein seltsames, leuchtendes Licht im Wald entdeckten. Neugierig näherte sich Walton der Erscheinung – und wurde plötzlich von einem Strahl in die Luft gehoben, bevor er zurückgeschleudert wurde und verschwand. Seine verängstigten Kollegen erstatteten Anzeige bei der Polizei, die zunächst von einem Verbrechen ausging.
Fünf Tage später tauchte Walton wieder auf, desorientiert und auf einem Gehweg westlich von Heber in Arizona liegend. Er hatte keine Erinnerung daran, wie er dorthin gekommen war, beschrieb später jedoch, wie er von kleinen, blassen, haarlosen Wesen an Bord eines Raumschiffs gebracht worden sei. Er glaubt, sie hätten versucht, ihn während seiner Zeit bei ihnen zu heilen.
Die Behörden vernahmen die Holzfäller und führten sogar Lügendetektortests durch, die sie bestanden. Einige Kritiker vermuteten jedoch, der gesamte Vorfall sei erfunden worden, um eine Strafe für die Verzögerung bei ihrem Holzfällervertrag zu umgehen. Trotz Skepsis hat Walton seine Schilderung nie widerrufen.
Walton's Fall bleibt eine der meistdiskutierten Behauptungen über eine Entführung durch Außerirdische in der Geschichte. Seine Geschichte, gestützt durch Augenzeugen und die Ergebnisse der Polygraphentests, fasziniert bis heute Forscher und die Öffentlichkeit gleichermaßen. Die Filmadaption von 1993 lenkte zusätzliche Aufmerksamkeit auf die rätselhaften Ereignisse jener Nacht im Jahr 1975.






