10 June 2026, 22:05

Unbekannte Briefe enthüllen die wilden Sechziger mit den Rolling Stones

Verborgene Briefe der Rolling Stones deuten auf eine Liebesaffäre eines Musikers hin: 'Erstaunlich' rockige Memorabilia

Unbekannte Briefe enthüllen die wilden Sechziger mit den Rolling Stones

Ein Konvolut mit Briefen einer Londoner Verkäuferin ist aufgetaucht und gewährt einen Einblick in die frühen Tage der Rolling Stones. Das Archiv der Sylvia Wainwright umfasst persönliche Botschaften und Schnappschüsse aus den wilden Sechzigern. Es wird am 21. Oktober bei dem Auktionshaus Hansons Auctioneers in Etwall, Derbyshire, unter den Hammer kommen – der Schätzpreis liegt zwischen 1.900 und 2.500 Euro.

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Sylvia Wainwright arbeitete in einem Bekleidungsgeschäft und studierte Modedesign an der Royal Academy of Art, als sie 1964 begann, Zeit mit den Rolling Stones zu verbringen. In ihren Briefen an ihre Schwester Lynn beschreibt sie Partys in Mick Jaggers Wohnung, die mit Musikern und Gästen gefüllt waren. Darin erwähnt sie auch prominente Namen der Epoche, darunter Jeff Beck von den Yardbirds und Christine Shrimpton, die Schwester des Models Jean Shrimpton.

Brian Jones taucht in der Korrespondenz häufig auf. Sylvia zeichnet ein Bild von ihm als „Jungen von nebenan“, der ihr Blumen, ein Oster-Ei und ein Puzzle schenkte. In einem Brief verabschiedet er sich mit „Ganz viel Liebe, Brian“. Eine weitere Notiz verrät seinen geplanten Besuch in ihrer Wohnung. Die Briefe thematisieren zudem die Vorbereitungen der Band für ihre USA-Tournee im April 1964.

Die Sammlung wurde von Sylvias Sohn, Terry Wainwright, unter den Hinterlassenschaften seiner verstorbenen Mutter entdeckt. Sie deutet auf eine romantische Verbindung zwischen Sylvia und Jones in jener Zeit hin.

Das Archiv bietet eine persönliche Perspektive auf die prägenden Jahre der Rolling Stones und die lebendige Gesellschaftsszene der 1960er. Bei der Versteigerung erhalten Sammler die Gelegenheit, ein Stück Musikgeschichte zu erwerben. Die Briefe und Fotos halten einen Moment fest, als die Band am Vorabend des weltweiten Ruhms stand.

Quelle