16 March 2026, 12:13

Vandalen werfen Müll in Karlsruher Zoo – Tiere in Lebensgefahr

Ein Miniaturzoomodell mit zahlreichen Menschen, Bäumen, Häusern, Pflanzen, Gras, einem Zaun und anderen Gegenständen, mit einer Wand im Hintergrund und Text unten.

Müll in Tiergehegen: Tiere müssen überwacht werden - Vandalen werfen Müll in Karlsruher Zoo – Tiere in Lebensgefahr

Welle der Vandalenakte im Karlsruher Zoo: Unbekannte werfen Müll in Tiergehege

Nach einem nächtlichen Vandalismusangriff auf den Karlsruher Zoo, bei dem Unbekannte Abfall in Tiergehege warfen, sucht die Polizei nun nach den Verantwortlichen. Bisher konnten jedoch keine Tatverdächtigen ermittelt werden. Die Attacke hat die Zoomitglieder tief erschüttert und empört.

Der Vorfall ereignete sich in der späten Nacht auf Freitag, wobei mehrere Wasserbecken Ziel der Angriffe wurden. Müll wurde in die Anlagen der Humboldt-Pinguine, Seelöwen, Robben und Eisbären geworfen. Die Behörden befürchten, dass die Tiere schädliche Gegenstände verschluckt haben oder versteckte Verletzungen davontragen könnten.

Bei einem weiteren Zerstörungsakt wurde das Affenhaus mit Eiscreme beschmiert, während in einem der Gehege Holzbesteck gefunden wurde. Die Beamten des Polizeipräsidiums Karlsruhe werten derzeit Überwachungsaufnahmen aus, um den Zugang der Täter zum Zoogelände zu rekonstruieren. Die Motive der Unbekannten sind weiterhin unklar. Die Polizei bittet Zeugen, die in der fraglichen Nacht verdächtige Beobachtungen in der Nähe des Zoos gemacht haben, sich zu melden.

Zoo-Vertreter äußerten tiefe Bestürzung und betonten, dass die Vandalenakte die Tiere direkt in Gefahr gebracht habe. Während die Ermittlungen andauern, beobachten die Tierpfleger die betroffenen Arten genau auf Anzeichen von Stress oder Verletzungen.

Der Zoo bleibt in erhöhter Alarmbereitschaft, während die Polizei den Hinweisen nachgeht. Ohne konkrete Tatverdächtige stützt sich der Fall auf Zeugenaussagen und forensische Beweise. Unterdessen arbeiten die Tierpfleger daran, die Sicherheit und Gesundheit der betroffenen Tiere zu gewährleisten.

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