VfL Wolfsburg rutscht immer tiefer in die Abstiegszone – die Zeit läuft davon
Hannah WeberWolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg rutscht immer tiefer in die Abstiegszone – die Zeit läuft davon
VfL Wolfsburgs Abstiegskampf wird immer verzweifelter: Zehntes Spiel ohne Sieg
Die Lage des VfL Wolfsburg im Kampf gegen den Abstieg spitzt sich weiter zu. Nach dem zehnten Spiel in Folge ohne Sieg – zuletzt eine 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen – liegt der Verein nur noch einen Punkt über dem direkten Abstiegsplatz. Mit nur noch wenigen Spielen bleibt die Gefahr des ersten Bundesliga-Abstiegs der Vereinsgeschichte real.
Seit der Rückkehr von Trainer Dieter Hecking hat sich die Krise sogar noch verschärft. In seinen ersten beiden Spielen holte er lediglich einen Punkt – zu wenig, um Wolfsburg aus dem Tief zu führen. Noch zur Saisonmitte im gesicherten Mittelfeld, steht der VfL nun mit 21 Punkten nach 27 Spieltagen auf Platz 17 – einen Zähler hinter dem FC St. Pauli und knapp über dem bereits abgestiegenen 1. FC Heidenheim.
Sportdirektor Pirmin Schwegler betont zwar, Hecking sei der richtige Mann für die Krise. Doch der Vorsprung auf den Relegationsplatz könnte auf fünf Punkte anwachsen, falls St. Pauli gegen den SC Freiburg gewinnt – ein Ergebnis, das Hecking selbst für wahrscheinlich hält. Der Vereinsleitspruch, sich immer wieder aufzurappeln und bis zum Schluss zu kämpfen, wirkt inzwischen wie ein letzter verzweifelter Widerstand.
Die Zeit wird knapp. Mit jedem verlorenen Punkt schrumpfen Wolfsburgs Überlebenschancen in der Bundesliga.
Der Abgrund klappt immer bedrohlicher auf. Sollte St. Pauli siegen, braucht Wolfsburg fast perfekte Ergebnisse, um den Gang in die 2. Liga noch abzuwenden. Bis zur letzten Minute, so versichert das Team, werde man weiterkämpfen.






