30 June 2026, 08:04

Volkswagen plant radikale Stellenstreichungen – bis zu 100.000 Jobs in Gefahr

Volkswagen: 4 Werke und 100.000 Jobs in Gefahr? Der Machtkampf beginnt

Volkswagen plant radikale Stellenstreichungen – bis zu 100.000 Jobs in Gefahr

Volkswagen plant massive Stellenstreichungen, von denen bis zu 100.000 Beschäftigte betroffen sein könnten. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsenden globalen Wettbewerbsdrucks und Handelszöllen. Anleger bleiben angesichts der Brannenherausforderungen skeptisch gegenüber deutschen Autowerten.

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Zu den geplanten Maßnahmen gehört die Schließung von vier deutschen Werken, darunter Hannover und Emden. Die Unternehmensführung hat die Arbeitnehmervertreter, etwa Daniela Cavallo, zu der Entscheidung bisher nicht konsultiert. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die unter der Ära Trump eingeführten Zölle sowie die zunehmende Konkurrenz aus China abzufedern.

Der Aufsichtsrat wird die Pläne auf einer Sitzung am 9. Juli prüfen. Niedersachsen, das mit 20,2 Prozent an Volkswagen beteiligt ist, könnte die Kürzungen aufgrund seines Vetorechts bei strategischen Entscheidungen blockieren. Trotz der Einschnitte bleibt der Konzern profitabel, verzeichnet jedoch sinkende Marktanteile in Asien.

Die Aktie des Unternehmens notiert derzeit mit einem niedrigen Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 3,7 für dieses Jahr und 3,0 für 2027. Analysten prognostizieren für das kommende Jahr einen Gewinn pro Aktie von 24,21 Euro, bei einem aktuellen Aktienkurs von 72,54 Euro. Die Stellenstreichungen und Werksschließungen markieren einen tiefgreifenden Wandel für Volkswagen. Die anstehende Entscheidung des Aufsichtsrats wird die nächsten Schritte bestimmen. Die Zurückhaltung der Anleger spiegelt die größeren Sorgen um die Zukunft der deutschen Automobilhersteller wider.

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