24 May 2026, 18:04

Wohngeld bleibt bis 2027 eingefroren – wer profitiert trotzdem noch?

Hohe Mieten? Hier erfahren Sie, wann Sie staatliche Unterstützung erhalten

Wohngeld bleibt bis 2027 eingefroren – wer profitiert trotzdem noch?

Steigende Mieten in Deutschland setzen Rentner und Geringverdiener unter Druck. Das Wohngeld bietet zwar eine gewisse Entlastung – doch die Unterstützung wurde seit 2023 nicht mehr erhöht und bleibt bis 2027 eingefroren.

Aktuell haben rund zwei Millionen Haushalte in Deutschland Anspruch auf Wohngeld. Die durchschnittliche monatliche Zahlung liegt bei etwa 300 Euro, wobei die genaue Höhe von den örtlichen Mietpreisen, der Haushaltsgröße, dem Einkommen und Steuerfreibeträgen abhängt. Wer bereits andere staatliche Leistungen bezieht, hat jedoch keinen Anspruch.

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Auch Immobilienbesitzer in finanziellen Schwierigkeiten können einen Lastenzuschuss beantragen – eine Förderung, die belastende Wohnkosten mindern soll. Die Sozialverband SoVD berät in Braunschweig zu Wohngeld, Lastenzuschuss und Rentenfragen.

Trotz wachsender Nachfrage bleibt die Wohngeldhöhe unverändert. Die nächste Anpassung ist erst zum 1. Januar 2027 vorgesehen – bis dahin kämpfen viele mit explodierenden Wohnkosten. Angesichts weiter steigender Mieten bleibt das Wohngeld eine wichtige Stütze für berechtigte Haushalte. Doch die festgeschriebenen Sätze bis 2027 bedeuten keine kurzfristige Entlastung für Betroffene. Beratungsstellen wie die des SoVD helfen Antragstellern, sich im System zurechtzufinden.

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