Würth-Gruppe startet 2026 mit Rekordgewinnen und strategischen Investitionen
Hannah WeberWürth-Gruppe startet 2026 mit Rekordgewinnen und strategischen Investitionen
Die Würth-Gruppe hat starke Finanzzahlen für die ersten Monate des Jahres 2026 vorgelegt. In den ersten vier Monaten stieg der operative Gewinn um acht Prozent auf knapp 300 Millionen Euro. Auch der Umsatz legte im selben Zeitraum um 3,2 Prozent zu und setzte damit den Aufwärtstrend des Unternehmens fort.
Der Erfolg folgt auf ein Rekordjahr 2025, in dem der Konzern einen Umsatz von 20,7 Milliarden Euro erzielte. Um das weitere Wachstum zu unterstützen, stockte das Unternehmen kürzlich seine Lagerbestände um 100 Millionen Euro auf – die Gesamtinventarbewertung beläuft sich damit auf 3,6 Milliarden Euro. Die Unternehmensführung rechnet für das gesamte Jahr mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich.
Gründer Reinhold Würth, mittlerweile 91 Jahre alt, bleibt eine prägende Figur im Unternehmen. Seine Familie ist weiterhin aktiv in die Führung eingebunden: Die Enkel Benjamin und Sebastian Würth bekleiden zentrale Positionen, während Enkelin Maria Würth die Kunstsammlung und kulturellen Projekte des Konzerns leitet. Tochter Bettina Würth sitzt im Aufsichtsrat der Unternehmensstiftung.
Mit kontinuierlich steigenden Gewinnen und strategischen Investitionen in die Lagerbestände ist die Würth-Gruppe auf einen weiteren Wachstumskurs in 2026 eingestellt. Die anhaltende Einbindung der Familie sorgt dabei für Stabilität, während das Unternehmen seine Expansion vorantreibt.






