23 March 2026, 18:06

5. Februar: Warum Deutschland den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat für "Eine angestellte Frau: Der große Furzkomödien-Erfolg" mit einer Person mit entschlossener Miene und einer Uhr im Hintergrund.

5. Februar: Warum Deutschland den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

5. Februar: Ein ungewöhnlicher Feiertag in Deutschland – der "Hast du gepupst?"-Tag

Am 5. Februar wird in Deutschland ein eher kurioser Anlass gefeiert: der "Hast du gepupst?"-Tag. Dieser humorvolle Feiertag ermutigt die Menschen, Fürze als natürlichen Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Überraschenderweise ranken sich weltweit seit langem Mythen und Legenden um das Thema – von Schöpfungsgeschichten bis hin zu göttlichen Kräften.

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Die Idee zu diesem Tag stammt von Bastian Melnyk, einem deutschen Illustrator und Cartoonisten, der ihn 2006 ins Leben rief. Warum er sich für den 5. Februar entschied, bleibt allerdings unklar. Zufällig fällt das Datum auch mit dem "Welt-Nutella-Tag" zusammen, was dem Ganzen eine zusätzliche skurrile Note verleiht.

Doch nicht nur im modernen Humor spielt das Furzen eine Rolle – es inspirierte auch globale Mythen. Die Tatuyo, ein indigenes Volk in Kolumbien, erzählen sich die Geschichte eines Mannes, dessen Furz zu einer Begegnung mit dem "Geist des Waldes" führte und schließlich die Entstehung von Ton auslöste. In der Mythologie der Inuit formt der Rabe – eine Schöpfergottheit – durch einen Furz die Sterne am Himmel.

Andere Kulturen schreiben dem Furzen sogar dramatischere Bedeutungen zu: Die Māori Neuseelands glauben, dass Tāwhirimātea, der Gott des Windes, durch seine Fürze Stürme entfesselt. Japanische Folklore behauptet, dass der Wassergeist Kappa mit seinen Blähungen Nebel erzeugen oder Flüsse umleiten kann. Die Ashanti in Afrika wiederum beschreiben, wie die Spinne Anansi durch einen Furz Flüsse formt. Selbst die griechische Mythologie kennt das Motiv: Herakles' Fürze sollen nach Schlachten Erdbeben ausgelöst haben.

In der Moderne hat der britische Künstler Mr. Methane – mit bürgerlichem Namen Paul Oldfield – eine Karriere daraus gemacht, Unterhaltung mit Fürzen zu verbinden. Seine Auftritte zeigen, wie etwas, das oft als peinlich gilt, zur Kunstform werden kann.

Der "Hast du gepupst?"-Tag verwandelt ein Tabuthema in einen Moment der Heiterkeit und Akzeptanz. Der Feiertag reiht sich damit in eine lange Tradition ein, in der Fürze auf überraschende Weise die Welt mitgestaltet haben – ob in Mythen oder modernen Bräuchen. Die Botschaft bleibt stets dieselbe: Furzen ist ein natürlicher und manchmal sogar legendärer Teil des Lebens.

Quelle