15 April 2026, 06:08

Ablenkungsdiebstahl in Supermärkten: Ältere Kunden verlieren Geldbörsen an der Kasse

Schwarzes und weißes Foto von Menschen beim Einkaufen in einem Supermarkt mit Lebensmitteln auf Regalen, einige halten Taschen, eine Uhr an der Wand und Deckenbeleuchtung.

Ablenkungsdiebstahl in Supermärkten: Ältere Kunden verlieren Geldbörsen an der Kasse

Diebstahlwelle in Supermärkten: Ältere Kunden verlieren oft erst an der Kasse ihre Geldbörsen

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Eine Zunahme von Diebstählen in Supermärkten hat viele Einkäufer – insbesondere ältere Menschen – ohne ihre Geldbörsen zurückgelassen. Die Masche basiert auf Ablenkung, wobei oft mehrere Täter zusammenarbeiten. Opfer bemerken den Verlust häufig erst an der Kasse und glauben irrtümlich, sie hätten ihre Sachen selbst verlegt.

Die Diebstähle folgen einem klaren Muster: Eine Person lenkt das Opfer ab, etwa durch Fragen oder absichtliches Anrempeln. Gleichzeitig stiehlt ein zweiter Täter blitzschnell die Geldbörse aus dem Einkaufswagen oder der Handtasche. Ein dritter Komplize sorgt unter Umständen für zusätzliche Verwirrung, um die Tat zu vertuschen.

Die Polizei in Paderborn warnt, dass ältere Kunden besonders gefährdet sind. Viele Opfer stellen den Diebstahl erst beim Bezahlen fest – in der Annahme, sie hätten ihre Geldbörse lediglich verloren. Die Beamten betonen, dass diese Verzögerung den Tätern mehr Zeit zur Flucht verschafft.

Um solche Straftaten zu verhindern, raten die Behörden, Geldbörsen und wichtige Dokumente sicher aufzubewahren – am besten am Körper statt in offenen Taschen oder im Einkaufswagen. Kunden sollten zudem misstrauisch werden, wenn sich jemand ungewöhnlich nah nähert oder aufdringlich wirkt. Falls die Geldbörse verschwunden ist, empfehlen die Ermittler sofortiges Handeln: Unter der Notrufnummer 110 anrufen und eine genaue Beschreibung geben. So können Beamte in der Nähe nach möglichen Taschendiebsbanden suchen, bevor diese das Gebiet verlassen.

Die Betrüger zielen weiterhin auf schutzbedürftige Kunden, vor allem ältere Menschen. Schnelles Melden und sicheres Verwahren von Wertsachen können das Risiko verringern, Opfer zu werden. Die Polizei ruft die Bevölkerung zur Wachsamkeit auf und bittet Angehörige, ältere Verwandte über diese hinterhältige Masche zu informieren.

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