06 April 2026, 22:05

Bahnnetz erholt sich: Mehr Personal in Stellwerken stabilisiert Zugverkehr

Anzeige für einen Zug mit einem Zugbild, Text "Dresdner Transport & Lagerhaus-Akt-Ges" und Gebäuden im Hintergrund.

Bahnnetz erholt sich: Mehr Personal in Stellwerken stabilisiert Zugverkehr

Deutschlands Bahnnetz zeigt Anzeichen der Erholung nach Jahren von Personalmangel in Stellwerken

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Bundesnetzagentur verzeichnet Fortschritte und verzichtet vorerst auf weitere Strafandrohungen. Dies folgt auf anhaltende Verspätungen und Zugausfälle, die durch den landesweiten Mangel an ausgebildeten Fahrdienstleitern verursacht wurden.

Jahre lang führte der Personalmangel in Leitstellen und Stellwerken zu massiven Störungen im deutschen Schienenverkehr. Die Engpässe zwangen die Bundesnetzagentur, gegen die Deutsche Bahn wiederholt Bußgelder zu verhängen, weil das Unternehmen keine zuverlässigen Verkehrsleistungen aufrechterhalten konnte.

Bis Dezember 2025 hatte DB InfraGO, die Infrastrukturtochter der Bahn, rund 2.200 neue Stellwerksmitarbeiter eingestellt und ausgebildet – ein Plus von zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Anstrengungen zahlten sich aus: Seit Januar 2026 hält das Unternehmen bundesweit eine durchschnittliche Personalauslastung von 100 Prozent bei den operativen Stellwerksmitarbeitern.

Obwohl vereinzelt noch Engpässe auftreten können, hat sich die Gesamtlage stabilisiert. Die Behörde bestätigt, dass im Schnitt genug Fahrdienstleiter verfügbar sind, um den Zugverkehr reibungsloser als in den Vorjahren abzuwickeln.

Die Rekrutierungsoffensive und die verbesserte Personaldecke haben den Druck auf das deutsche Bahnsystem verringert. Da keine Strafen mehr drohen, rückt nun die Aufrechterhaltung der Stabilität in den Fokus. Dennoch wird die Bundesnetzagentur die Entwicklung weiter überwachen, um sicherzustellen, dass die Fortschritte Bestand haben.

Quelle