China setzt auf deutsche Schleifzug-Technologie für sein Hochgeschwindigkeitsnetz
Clara SchneiderChina setzt auf deutsche Schleifzug-Technologie für sein Hochgeschwindigkeitsnetz
China baut sein Hochgeschwindigkeitsbahnnetz mit neuer Wartungstechnologie aus. Das Land betreibt bereits das größte System der Welt mit rund 50.000 Kilometern Streckenlänge. Ein jüngster Vertrag mit Vossloh bringt nun einen modernen Schleifzug ins Spiel, der die Gleise in Top-Zustand halten soll.
Vossloh hat einen Auftrag zur Lieferung eines Hochgeschwindigkeits-Schleifzugs (HSG-2) an China erhalten. Das Fahrzeug wird in Hamburg gebaut und soll im Sommer 2027 ausgeliefert werden. Sein Einsatz dient der präventiven Instandhaltung, um Verschleiß zu reduzieren und die Sicherheit im gesamten Netz zu erhöhen.
Allein im vergangenen Jahr behandelten chinesische Bahnbetreiber etwa 42.000 Kilometer Gleise mit Hochgeschwindigkeits-Schleifverfahren. Zwölf der 18 regionalen Eisenbahnverwaltungen des Landes setzen mittlerweile auf diese Technologie. Ziel ist es, das Netz bis 2035 auf über 70.000 Kilometer auszubauen.
Obwohl konkrete Zahlen zu künftigen Bestellungen von Schleifzügen nicht bekannt gegeben wurden, liegt der Fokus darauf, das Wachstum des Netzes zu unterstützen. Das Modell HSG-2 wird eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Effizienz des Systems auch bei seiner Expansion zu gewährleisten.
Der neue Schleifzug wird China helfen, die wachsende Hochgeschwindigkeitsinfrastruktur zu bewältigen. Durch die Minimierung von Verschleiß und die Steigerung der Zuverlässigkeit trägt die Technologie langfristig zur Betriebssicherheit bei. Die Auslieferung des HSG-2 wird in den nächsten drei Jahren erwartet.






