DRK fordert Milliardeninvestitionen für maroden Zivilschutz in Deutschland

Großes Engagement erforderlich: DRK fordert mehr Schutz vor Katastrophen - DRK fordert Milliardeninvestitionen für maroden Zivilschutz in Deutschland
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat die Bundesregierung aufgefordert, die Finanzierung des Zivilschutzes deutlich aufzustocken. DRK-Präsident Hermann Gröhe warnte, jahrelange Unterfinanzierung habe kritische Lücken in der Katastrophenbewältigung des Landes hinterlassen. Er fordert nun dringend eine Sofortinvestition von 2,1 Milliarden Euro, gefolgt von jährlichen Mitteln in Höhe von einer Milliarde Euro, um essentielle Dienstleistungen zu erhalten und auszubauen.
Gröhe kritisierte die langjährige Vernachlässigung des Zivilschutzes und betonte, dass bereits bescheidene Summen einen spürbaren Unterschied machen könnten. Er stellte die geforderten Mittel dem Verteidigungshaushalt Deutschlands gegenüber und argumentierte, die Vorsorge für Katastrophenfälle habe bisher deutlich weniger Beachtung gefunden. Derzeit basieren 90 Prozent der Zivilschutzarbeit auf ehrenamtlichen Kräften – ein System, das das DRK ohne bessere finanzielle Unterstützung für nicht zukunftsfähig hält.
Mit seiner Forderung steht das DRK nicht allein da. Auch Feuerwehren setzen sich für einen stärkeren Zivilschutz ein, darunter bessere Aufklärung an Schulen. Sie schlagen verbindliche Erste-Hilfe-Kurse und jährliche Projekttage vor, insbesondere für Schülerinnen und Schüler der neunten und elften Klassen. Gröhe unterstützt diesen Ansatz und regt an, Erste-Hilfe-Maßnahmen fest im Lehrplan zu verankern. Als eine der zentralen Organisationen für die Katastrophenhilfe in Deutschland arbeitet das DRK eng mit anderen Hilfsdiensten und Feuerwehren zusammen. Die Entscheidungsgewalt über die Mittelvergabe liegt jedoch beim Bundesinnenminister, der auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) beaufsichtigt. Der Vorstoß des DRK erhöht nun den Druck auf die Regierung, zügig zu handeln.
Der Appell nach zusätzlichen Geldern unterstreicht die wachsende Belastung des ehrenamtlich geprägten Katastrophenschutzes in Deutschland. Würden die geforderten 2,1 Milliarden Euro für den Sofortbedarf sowie die jährliche Milliarde bewilligt, könnten damit Einrichtungen modernisiert und Schulungen ausgeweitet werden. Zudem könnten Schulen neue Erste-Hilfe-Programme einführen, um jüngere Generationen besser auf Notfälle vorzubereiten.

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