Elfjähriger rettet Paulus-Spielplatz in Halle vor Abrissgerüchten
Clara SchneiderElfjähriger rettet Paulus-Spielplatz in Halle vor Abrissgerüchten
Elfjähriger Junge sorgt sich um Abriss des Paulus-Spielplatzes in Halle (Saale) – Stadt klärt auf
Bei einer Stadtratssitzung in Halle (Saale) äußerte ein elfjähriger Junge Bedenken wegen Gerüchten, der beliebte Paulus-Spielplatz solle abgerissen werden. Im Raum stand die Vermutung, das Gelände könnte einem unterirdischen Parkhaus weichen müssen. Nun haben die Verantwortlichen Klarheit über die Zukunft der Spielstätte geschaffen.
Während der Sitzung fragte Jonathan (11), ob der Spielplatz tatsächlich abgerissen werde. Seine Sorgen entstanden vor dem Hintergrund der Suche nach Lösungen für die Parkplatznot in stark frequentierten Stadtteilen. Ein früherer Vorschlag hatte zwar ein Tiefgarage am Rathenauplatz ins Spiel gebracht, war jedoch wegen hoher Kosten verworfen worden.
Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt ging direkt auf die Bedenken ein. Er versicherte, dass der Paulus-Spielplatzkeinem unterirdischen Parkhaus weichen werde. Stattdessen stehe eine umfassende Modernisierung des Geländes an – finanziert mit über einer Million Euro aus einem Sonderfonds.
Die Sanierungsarbeiten befinden sich bereits in der Endphase, wie Vogt bekanntgab. Die Wiedereröffnung des Spielplatzes stehe unmittelbar bevor. Ziel der Maßnahmen sei es, den Bereich zeitgemäß zu gestalten, ohne den Kindern vor Ort den Zugang zu nehmen.
Die Stadt hat Pläne für eine Tiefgarage auf dem Gelände des Paulus-Spielplatzes endgültig verworfen. Mit den fast abgeschlossenen, geförderten Sanierungsarbeiten wird die Anlage bald wieder der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. Die Behörden betonten, die Zukunft des Spielplatzes sei gesichert.






