18 March 2026, 00:11

Fetischmesse Obscene in Karlsruhe lockt 25.000 neugierige Besucher an

Plakat mit gefesselten Händen und der Aufschrift "Liberty Day Bonds oder Bondage, Es liegt bei uns" darüber, das für finanzielle Unterstützung wirbt, um die fortgesetzte Unterdrückung zu vermeiden.

Fetischmesse Obscene in Karlsruhe lockt 25.000 neugierige Besucher an

Rund 25.000 Besucher strömten in diesem Jahr zur Obscene, der Erotik- und Fetischmesse in Karlsruhe. Die Veranstaltung, die sich auf Kink, BDSM und Fetischkultur konzentriert, verzeichnete damit ähnlich hohe Besucherzahlen wie in den Jahren 2023 und 2024. Reporter Christian Karsch war vor Ort, um die oft missverstandene Welt alternativer Begierden zu erkunden.

Auf dem Werbeplakat der Messe waren gefesselte Frauen neben einem Mann zu sehen, begleitet vom Slogan Leb deinen Fantasien. Während solche Motive auf manche schockierend wirken mögen, beschrieben Besucher die Atmosphäre als freundlich, humorvoll und überraschend alltagsnah.

Für viele beginnt und endet das Wissen über BDSM mit Fifty Shades of Grey. Doch die Realität, wie sie sich auf der Obscene präsentiert, ist weit vielfältiger. Bondage, Sadomasochismus und Fessel-Fetische bleiben den meisten fremd – dabei bilden sie einen zentralen Bestandteil der Messe. Karsch, der sich intensiv auf die Veranstaltung einließ, erlebte sie als faszinierend und positiv.

Unterdessen hat der Podcast Der Gangster, die Junkie und die Hure Verstärkung bekommen: Nina, eine professionelle Dominatrix, bringt ihre Perspektive ein. Ihre Teilnahme unterstreicht das wachsende Interesse an Fetischkultur über die Messe hinaus. Sowohl Veranstalter als auch Teilnehmer betonten, dass ein Fetisch nicht mit Instabilität oder Extremismus gleichzusetzen ist.

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Die Obscene zieht weiterhin stetig Besucher an und festigt ihren Ruf als eine der wichtigsten Veranstaltungen der Fetisch- und BDSM-Szene. Mit offenen Gesprächen und einer einladenden Atmosphäre stellt sie gängige Vorurteile infrage. Der anhaltende Erfolg der Messe deutet auf eine zunehmende Akzeptanz alternativer Lebensentwürfe in der breiten Gesellschaft hin.

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