Friedrich Merz würdigt die unsichtbaren Helden seines Personenschutzes
Hannah WeberMerz lobt seine persönlichen Schutzbefohlenen bei BKA-Jubiläum - Friedrich Merz würdigt die unsichtbaren Helden seines Personenschutzes
Bundeskanzler Friedrich Merz hat öffentlich die anspruchsvolle Arbeit seines Personenschutzteams gewürdigt. Bei einer Rede zum 75-jährigen Jubiläum des Bundeskriminalamts (BKA) hob er die Opferbereitschaft der Beamten hervor, die ihn rund um die Uhr bewachen. Selbst einfache Alltagsroutinen wie Sport oder Familienausflüge seien durch ihre ständige Präsenz beeinflusst, so Merz.
Seit 1991 werden deutsche Bundeskanzler und führende Kanzlerkandidaten vom BKA und nicht vom Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) geschützt. Die Schutzabteilung des BKA ist für bewaffnete Begleitung, sichere Transporte und Gefahrenanalysen zuständig – die genauen Abläufe bleiben jedoch vertraulich. Merz' Personenschützer sichern ihn zu Hause, in Berlin und auf internationalen Reisen ab.
Der Kanzler beschrieb das Verhältnis zu seinen Schutzbeamten als eng; sie begleiteten ihn sowohl in beruflichen als auch in privaten Momenten. Er dankte ihnen für ihre körperlich und psychisch belastende Arbeit, die es ihm etwa unmöglich mache, spontan joggen oder Rad zu fahren, ohne dass Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden müssten.
Merz' Äußerungen unterstreichen die oft unsichtbaren Herausforderungen, denen Schutzbeamte in hochriskanten Positionen gegenüberstehen. Das BKA gewährleistet weiterhin den Rund-um-die-Uhr-Schutz für Spitzenpolitiker – zwischen operativer Geheimhaltung und dem Gebot öffentlicher Sicherheit. Die Würdigung des Kanzlers gibt einen seltenen öffentlichen Einblick in die anspruchsvolle Natur dieser Arbeit.