17 March 2026, 20:05

Hamburg bricht Kreuzfahrt-Rekorde und setzt auf grüne Energie im Hafen

Ein großes Kreuzfahrtschiff liegt nahe einer Stadt, mit einer Brücke links, Fahrzeugen auf der Straße und Gebäuden und Bäumen im Hintergrund.

Hamburg bleibt Deutschlands größter Kreuzfahrthafen - Hamburg bricht Kreuzfahrt-Rekorde und setzt auf grüne Energie im Hafen

Hamburg hat seine Position als führender deutscher Kreuzfahrthafen weiter ausgebaut – mit Rekordpassagierzahlen und neuen Nachhaltigkeitsmaßnahmen. 2023 begrüßte die Stadt 1,4 Millionen Kreuzfahrtgäste, fast doppelt so viele wie noch vor sieben Jahren. Immer mehr Besucher verlängern zudem ihren Aufenthalt und stärken so den lokalen Tourismus und Konsum.

Im vergangenen Jahr liefen 295 Kreuzfahrtschiffe den Hamburger Hafen an, darunter drei Schiffe, die erstmals Station machten. Insgesamt wurden 46 verschiedene Schiffe abgefertigt – ein weiterer Beleg für den Status als wichtigstes deutsches Kreuzfahrtziel. Für 2024 rechnet die Hafenverwaltung mit noch mehr Betrieb: 331 Schiffsanläufe sind geplant, darunter 47 Flusskreuzfahrten und acht Jungfernfahrten.

Zudem bleiben immer mehr Passagiere vor oder nach ihrer Reise in der Stadt. 2023 übernachteten 38 Prozent mindestens eine Nacht – 2016 waren es nur 18 Prozent. Diese Gäste gaben im Schnitt 133,59 Euro vor Ort aus, wobei über 70 Prozent in Restaurants aßen, kulturelle Sehenswürdigkeiten besuchten oder shoppten.

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Auch bei der Nachhaltigkeit macht Hamburg Fortschritte: Bis 2024 sollen alle drei Kreuzfahrtterminals mit Landstrom versorgt werden – und damit vier Jahre früher als von der EU vorgeschrieben. 2023 nutzten bereits 162 Schiffe diese umweltfreundlichere Energiequelle, ein Anstieg um 25 Prozent gegenüber 2022. Damit wurden 71 Prozent der infrage kommenden Anläufe abgedeckt. Die Umweltorganisation NABU, die seit 2011 für geringere Emissionen kämpft, lobte die Bemühungen der Stadt.

Das Wachstum des Hafens bringt wirtschaftliche Vorteile mit sich: Mehr Passagiere erkunden Hamburg und unterstützen lokale Unternehmen. Gleichzeitig reduziert die schnellere Einführung von Landstrom die Emissionen liegender Schiffe. Die Stadt bleibt damit auf Kurs, um in den kommenden Jahren noch mehr Kreuzfahrtverkehr zu bewältigen.

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