Hamburg und Bremen im Wettlauf um die meisten entsiegelten Flächen bis 2026
Clara SchneiderHamburg und Bremen im Wettlauf um die meisten entsiegelten Flächen bis 2026
Hamburg und Bremen im Wettstreit: Wer schafft bis Ende 2026 die meisten entsiegelten Flächen?
Die beiden Städte liefern sich ein Rennen darum, bis spät 2026 möglichst viele versiegelte Flächen zu entfernen. Im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs ersetzen sie Beton und Asphalt durch grüne, wasserdurchlässige Freiflächen. Hamburg hat seit 2022 bereits über 5.400 Quadratmeter entsiegelt – und will seinen Konkurrenten nun überholen.
Der Wettbewerb mit dem Namen "Entsiegelungs-Challenge" führt beide Städte in der Kategorie "Major League". Hamburgs Umweltbehörde startete zudem die lokale Initiative "Entsiegelungs-Derby Nord", um Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zur Teilnahme zu motivieren. Wer in Bremen versiegelte Flächen entfernt, kann seine Fortschritte bis zum Stichtag am 31. Oktober 2026 im Rahmen der Aktion "Bremen entsiegelt!" dokumentieren.
Das Ziel ist klar: Pro Kopf sollen so viel Beton und Asphalt wie möglich verschwinden. Durch die Umwandlung in begrünte, wasserdurchlässige Böden passen sich die Städte besser an den Klimawandel an. Katharina Fegebank, Hamburger Umweltsenatorin, betonte, dass Klimaanpassung am besten gelingt, wenn alle mitmachen. Sie bezeichnete das Vorhaben als "Mannschaftssport", von dem letztlich alle Stadtbewohner profitieren.
Hamburg hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis zum Ende des Wettbewerbs will die Stadt mehr Flächen entsiegeln als Bremen. Mit über 5.400 Quadratmetern, die bereits umgestaltet wurden, soll in den kommenden Jahren noch mehr Engagement mobilisiert werden.
Der Wettstreit zwischen Hamburg und Bremen läuft bis Oktober 2026. Beide Städte erfassen ihre Fortschritte beim Ersatz harter Oberflächen durch grüne Alternativen. Die abschließende Bilanz wird zeigen, welche Stadt pro Einwohner die meisten versiegelten Flächen entfernt hat – und wie viel neuer Grünraum entstanden ist.






