Hertha BSC vor Düsseldorf-Duell: Ausfälle und taktische Fragen vor dem Saisonfinale
Clara SchneiderHertha-Trainer Leitl: 'Keine Geschenke' für junge Spieler - Hertha BSC vor Düsseldorf-Duell: Ausfälle und taktische Fragen vor dem Saisonfinale
Hertha BSC bereitet sich auf das Duell gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag vor – ein Spiel, das von wichtigen Ausfällen und taktischen Entscheidungen geprägt ist. Trainer Stefan Leitl schließt trotz schwindender Aufstiegschancen mehr Spielzeit für junge Akteure aus. Düsseldorf hingegen reist mit Markus Anfang an, dessen offensive Verbesserungen seit Oktober nicht unbemerkt geblieben sind.
Für die Partie gegen die Rheinländer muss Hertha auf zwei Schlüsselspieler verzichten: Mittelfeldspieler Michaël Cuisance ist gesperrt, während Verteidiger John Anthony Brooks verletzungsbedingt weiterhin ausfällt. Leitl muss seine Pläne anpassen, betont aber, dass die Mannschaft weiterhin das bestmögliche Saisonende anstrebt.
Die Einbindung von Pascal Klemens in den Kader bleibt ungewiss und verstärkt die Personalprobleme. Maurice Krattenmacher, der von Bayern München ausgeliehen ist, wird nicht von Beginn an auflaufen, könnte aber von der Bank kommen. Leitl bestätigte, dass der 22-Jährige nach der Länderspielpause wieder voll einsatzbereit für die Startelf sein soll.
Auf der anderen Seite hat Düsseldorf unter Markus Anfang an Form gewonnen. Seit seinem Amtsantritt Anfang Oktober hat der Trainer die Offensive der Mannschaft geschärft – für Leitl ein klares Zeichen für eine schwierige Aufgabe. Der Hertha-Coach bekräftigte zudem seine Haltung zur Rotation: Spielanteile müssten sich die Akteure erarbeiten, unabhängig von der Tabellensituation.
Das Spiel wird für Hertha BSC zur Bewährungsprobe: Mit Verletzungen und Sperren konfrontiert, bleibt der Fokus auf den Saisonendspurt gerichtet. Düsseldorf, unter Anfang offensiv gefährlicher geworden, stellt die umformierte Hertha-Elf auf die Probe. Krattenmachers Rückkehr zur vollen Fitness nach der Pause bietet Leitl zwar eine Perspektive für die Zukunft, doch zunächst steht die aktuelle Kadertiefe auf dem Prüfstand.






