"Hütten für Halle" schafft geschützte Treffpunkte aus recycelten Betonrohren
Hannah Weber"Hütten für Halle" schafft geschützte Treffpunkte aus recycelten Betonrohren
Neue Crowdfunding-Kampagne in Halle: Geschützte Freiräume für Jugendliche
In Halle startet eine neue Crowdfunding-Initiative mit dem Ziel, geschützte Außenbereiche für junge Menschen zu schaffen. Unter dem Namen "Hütten für Halle" wird das Projekt von der Bürgerstiftung Halle geleitet und sammelt 3.000 Euro für den ersten Pilotstandort. Geplant ist die Umwandlung recycelter Betonrohre in Sitzbereiche in der Nähe des Thüringer Bahnhofs.
Im Mittelpunkt der Kampagne stehen die sogenannten "Sitzröhren" – robuste Sitzröhren aus wiederverwerteten Abflussrohren. Jede Einheit wird mit Holzsitzbänken und Tischen ausgestattet und bietet Jugendlichen einen gemütlichen Treffpunkt. Das Design sieht zudem ein begrüntes Dach mit Sukkulenten vor, das das lokale Klima verbessert und Schatten spendet.
Die gesammelten Mittel fließen in Transport, präzise Platzierung und den Innenausbau der Sitzröhren. Die Initiatoren hoffen, dass das Projekt Störungen im öffentlichen Raum verringert und Jugendlichen gleichzeitig einen eigenen Ort zum Austausch bietet. Bei Erfolg könnte die Maßnahme auch dem gesamten Viertel zugutekommen, indem sie Insektenlebensräume schafft und die Umgebung abkühlt.
Der erste Pilotstandort entsteht in der Nähe des Thüringer Bahnhofs. Die Bürgerstiftung Halle betont, dass das Vorhaben die Lebensqualität sowohl für Jugendliche als auch für Anwohner steigern soll.
Die "Hütten für Halle"-Kampagne strebt ein Finanzierungsziel von 3.000 Euro für die erste Phase an. Bei voller Unterstützung bieten die Sitzröhren geschützte Treffpunkte, klimatische Vorteile und neue Grünflächen. Bei Erfolg sind weitere Installationen in der gesamten Stadt denkbar.






