10 April 2026, 20:04

Julia Klöckner fordert härtere Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen in Deutschland

Logo für das Büro für Gewalt gegen Frauen mit fettem schwarzem Text und einer Gruppe verschiedener Menschen, die in einem Kreis mit verschränkten Armen stehen, vor einem hellgelben Sonnenhintergrund.

Julia Klöckner fordert härtere Maßnahmen gegen Gewalt an Frauen in Deutschland

Die CDU-Politikerin Julia Klöckner fordert entschlossenere Maßnahmen gegen die Gewalt, der Frauen in Deutschland ausgesetzt sind. Zwar begrüßte sie die laufende Debatte, kritisierte jedoch, dass zentrale Probleme weiterhin ignoriert würden.

Klöckner verwies auf das Ausmaß der Gewalt und nannte dabei Hundertfälle von Gruppenvergewaltigungen, die jährlich im Land gemeldet werden. Als Beispiel führte sie einen aktuellen Vorfall im Berliner Bezirk Neukölln an, bei dem ein 16-jähriges Mädchen in einem Jugendzentrum angeblich von einem arabischstämmigen Tatverdächtigen vergewaltigt worden sein soll.

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Sie betonte, dass Gewalt gegen Frauen unabhängig von kulturellen oder religiösen Hintergründen verurteilt werden müsse. Zudem wies sie auf Zwangsehen hin, die sie als eine weitere Form der Gewalt bezeichnete, der mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden müsse.

Reformbedarf im Rechtssystem stand im Mittelpunkt ihrer Forderungen. Klöckner forderte längst überfällige Änderungen, um Frauen besser vor digitaler Gewalt zu schützen. Gleichzeitig bestand sie darauf, dass Männer eine aktive Rolle bei der Bekämpfung des Problems übernehmen müssten. Als Väter könnten sie, so ihr Argument, die Einstellung ihrer Kinder zu Frauen und Gewalt prägen.

Klöckners Äußerungen setzen Politiker und Gesellschaft unter Druck, Schutzlücken und Präventionsdefizite zu beheben. Ihr Fokus liegt auf konkreten Schritten – rechtlichen Anpassungen, kultureller Verantwortung und der Einbindung von Männern –, um die Gewalt gegen Frauen einzudämmen.

Quelle