02 May 2026, 12:05

Junge Talente erobern die Bühne: Ein musikalischer Staatsstreich im ländlichen Raum

Eine Gruppe von Kindern, die auf einer Bühne Musikinstrumente spielen, mit einer Frau, die ein Mikrofon hält, umgeben von Mikrofonstativen und einem Banner im Hintergrund, mit Pflanzen auf der rechten Seite.

Junge Talente erobern die Bühne: Ein musikalischer Staatsstreich im ländlichen Raum

„Könige und Königinnen – Ein musikalischer Staatsstreich“: Ein mitreißendes Musiktheater mit jungen Talenten aus dem ländlichen Raum

Ein lebendiges Musiktheaterstück mit dem Titel „Könige und Königinnen – Ein musikalischer Staatsstreich“ steht im Rampenlicht und präsentiert die Fähigkeiten von 32 Jugendlichen aus ländlichen Schulen. Das Projekt, Teil von „Musiktheater 360°“ der Akademie für Musik Rheinsberg, brachte Kinder zwischen 11 und 16 Jahren zusammen – darunter auch Schüler:innen mit besonderem Förderbedarf – für einen unvergesslichen Abend voller Kreativität und Selbstvertrauen.

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Die Idee zur Produktion stammte vom Ensemble Quillo in Falkenhagen, das seit über zwei Jahrzehnten zeitgenössische Musik in ländliche Regionen trägt. Unter ihrer Anleitung verbrachten die jungen Darsteller:innen eine intensive Probenwoche im Schloss Rheinsberg, um sich auf die Aufführung vorzubereiten.

Die Vorstellung verband eindrucksvolle Bilder mit origineller Musik. Eine triumphale Ouvertüre und atmosphärische Zwischenspiele, komponiert vom professionellen Musiker Andreas Völk, setzten den Ton. Eine Szene entführte das Publikum in eine düstere, traumhafte Welt, in der ein entenartiges Wesen ein Mädchen verschlingt. Leichtere Momente folgten, darunter eine komische Szene mit der Nachrichtensprecherin Ente Kross, die Zeug:innen aufforderte, eine Telefonnummer mit den Endziffern 6 und 7 anzurufen.

Die Kinder betraten die Bühne mit selbst bemalten Stäben, gefüllt mit Kieselsteinen, die sie schüttelten, um den Klang von fallendem Regen zu erzeugen. Zu den Darsteller:innen gehörten Fieby und Helene von der Clara-Zetkin-Schule, die trotz einer Deutschprüfung am selben Tag teilnahmen. Sie teilten ihre fantasievollen Ideen zur Herrschaft über ihre Stadt und verleihen der Aufführung eine persönliche Note.

Der Höhepunkt des Abends war ein großes Fest. Die jungen Künstler:innen tanzten selbstbewusst und entspannt über die Bühne, während Lehrkräfte stolz zuschauten und ihre Schüler:innen in neuem Licht sahen. Das Projekt half besonders Kindern mit Förderbedarf, sich voll einbezogen zu fühlen.

„Musiktheater 360°“ hat ländlichen Schulkindern eine Plattform geboten, um zu glänzen – eine Mischung aus Musik, Theater und Teamarbeit. Durch Proben, Auftritte und kreativen Ausdruck gewannen die Teilnehmenden an Selbstvertrauen und hinterließen beim Publikum einen bleibenden, freudvollen Eindruck.

Quelle