Kanye Wests Konzerte in London und Polen wegen Hassrede abgesagt
Die geplanten Konzerte von Kanye West in London und Polen sind aufgrund seiner umstrittenen Äußerungen abgesagt worden. Die britische Regierung verweigerte ihm die Einreise, woraufhin ein Londoner Festival seinen Auftritt streichen musste. Unterdessen sagten auch polnische Behörden sein Konzert ab und verwiesen dabei auf seine Vergangenheit mit Hassrede.
Der Rapper, der auch unter dem Namen Ye bekannt ist, sollte an einem noch nicht genannten Datum in London auftreten. Die britischen Behörden verweigerten ihm jedoch die Einreise, sodass die Veranstalter die Show absagen mussten. Dies ist die jüngste Folge jahrelanger Kritik an seinen provokanten Aussagen und Liedtexten.
Die polnische Kulturministerin Marta Cienkowska bestätigte die Absage seines Konzerts am 19. Juni. Sie begründete dies damit, dass seine Verherrlichung des Nationalsozialismus im Widerspruch zu den Werten Polens stehe. Der Entscheidung waren öffentlicher Druck und Kritik an seinen früheren Äußerungen vorausgegangen, in denen er Adolf Hitler verherrlicht hatte.
Trotz dieser Absagen bleibt Wests Konzert in Tirana, Albanien, am 11. Juli vorerst geplant. Die Veranstaltung soll in einer speziell errichteten Arena mit Platz für 60.000 Zuschauer stattfinden.
In den letzten Jahren musste West zunehmend die Konsequenzen für sein Verhalten tragen. Große Marken beendeten die Zusammenarbeit mit ihm, und viele Fans wandten sich ab, nachdem er wiederholt antisemitische und hasserfüllte Kommentare abgegeben hatte. Die Absagen in London und Polen sind die neuesten Rückschläge für den umstrittenen Künstler. Sein Auftritt in Tirana wird wie geplant stattfinden, doch sein Ruf leidet weiterhin. Vertreter beider Länder haben deutlich gemacht, dass seine Ansichten dort nicht willkommen sind.






