Lidl revolutioniert Werbung mit neuer Handelsmedien-Strategie für direkte Verkäufe
Clara SchneiderLidl revolutioniert Werbung mit neuer Handelsmedien-Strategie für direkte Verkäufe
Lidl International führt neue Handelsmedien-Struktur ein, um Marketing direkt in Verkäufe umzuwandeln
Der Discounter baut seine Werbeangebote aus, um Marken die Möglichkeit zu geben, Kund:innen genau in dem Moment zu erreichen, in dem sie Kaufentscheidungen treffen. Mit über 12.600 Filialen in 31 Ländern erweitert die Supermarktkette ihre digitalen und stationären Werbeoptionen.
Das aktualisierte System integriert Handelsmedien in die Kernprozesse von Lidl und schafft so eine einheitliche Omnichannel-Plattform. Marken können gezielte Botschaften in den Filialen, der Lidl Plus-App und dem Online-Shop platzieren – also genau dort, wo Kund:innen aktiv einkaufen.
Eine vertiefte Datennutzung spielt dabei eine zentrale Rolle. Durch den Einsatz von First-Party-Daten stellt Lidl sicher, dass Partner keine Streuverluste haben, sondern sich auf die Zielgruppen konzentrieren, die mit hoher Wahrscheinlichkeit kaufen. Gleichzeitig ermöglicht dies Marken, den Erfolg ihrer Kampagnen bis zum Zeitpunkt des Kaufs zu messen.
Linus Hinzmann, Leiter Kundenbeziehungen und Senior Vice President bei Lidl International, bezeichnete den Schritt als "nächste Stufe des Point-of-Sale-Marketings". Partner erhielten so Einblicke in das reale Kaufverhalten, gestützt durch die breite Omnichannel-Präsenz des Unternehmens. Die zur Schwarz-Gruppe gehörende Supermarktkette, zu der auch Kaufland zählt, hat ihren Hauptsitz in Neckarsulm.
Die neue Struktur bietet Marken präzises Targeting und messbare Ergebnisse. Indem Lidl Marketing direkt mit dem Verkauf verknüpft, soll ein effizienteres und wirkungsvolleres Werbemodell entstehen. Partner erhalten zudem Zugang zu detaillierten Daten über das Kund:innenverhalten in allen Einkaufskanälen.






