Mit zehn Jahren zum Grammy: Auroras Leben zwischen Ruhm und Schulbank
Lina KrügerMit zehn Jahren zum Grammy: Auroras Leben zwischen Ruhm und Schulbank
Aura Simmons, erst zehn Jahre alt, ist die jüngste Einzelpreisträgerin in der Geschichte der Grammy Awards geworden. Gemeinsam mit ihrem Vater, Harold Simmons II – bekannt unter seinem Künstlernamen Fyücht – gewann sie im Februar den Preis für das beste Kinder-Musikalbum. Ihr Sieg brachte ihnen schlagartig Ruhm ein, doch Aura meistert weiterhin ihren Schulalltag trotz des plötzlichen Prominentenstatus.
Den Grammy erhielten Aura und ihr Vater für ihr Album Harmony. Vor ihrem Erfolg hielt Blue Ivy Carter den Rekord als jüngste Einzelpreisträgerin. Das Duo feierte seinen Triumph mit einem Auftritt bei der Verleihung und sorgte sogar auf dem roten Teppich mit aufeinander abgestimmten Outfits für Aufmerksamkeit.
Die beiden nehmen ihre Musik in einem Kellerstudio in ihrem Haus in Maryland auf. Simmons hatte ursprünglich nicht vor, Kinderlieder zu produzieren, begann aber mit Aura zu arbeiten, als sie etwa sechs Jahre alt war. Trotz des Grammy-Hypes hat sich an Auroras Schulleben wenig geändert – ihr Banknachbar Pragat Patel gibt offen zu, dass ihn die Auszeichnungen nicht im Geringsten interessieren.
In diesem Sommer wird Aura ihren Vater auf einigen Konzerten seiner Tour begleiten. Zudem werden sie im National Museum of African American Music in Nashville geehrt und treten beim We Are Nashville Festival auf.
Aura bewegt sich nun zwischen zwei Welten: einer mit Autogrammen und Fans, der anderen mit Schulkameraden und Mathe-Spielen. Der Grammy hat ihr neue Türen geöffnet – von Festivalauftritten bis hin zu einer Museumsehrung. Doch fürs Erste teilt sie ihre Zeit weiterhin zwischen Musik und Kindheit.






