Mitteldeutsche Regiobahn und GDL einig: Tarifvertrag bringt stufenweise Lohnerhöhungen bis 2028
Lina KrügerTarifabschluss zwischen Mitteldeutsche Regiobahn und GDL erzielt - Mitteldeutsche Regiobahn und GDL einig: Tarifvertrag bringt stufenweise Lohnerhöhungen bis 2028
Die Mitteldeutsche Regiobahn und die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) haben eine neue Tarifvereinbarung abgeschlossen. Das Abkommen betrifft rund 400 Beschäftigte in den Standorten Leipzig und Chemnitz und sieht stufenweise Lohnerhöhungen über die nächsten zwei Jahre vor.
Der Vertrag tritt im März 2026 in Kraft und läuft bis 2028. Er umfasst eine mehrstufige Anpassung der Grundgehälter sowie Änderungen bei Zulagen und Urlaubsgeldern. Auch die Ausbildungsvergütungen werden schrittweise erhöht.
Zudem wurden strukturelle Überarbeitungen der Gehaltstabellen vereinbart. Roman Bartels, Geschäftsführer der Mitteldeutschen Regiobahn, bezeichnete die Einigung als nachhaltige Lösung. Sie würdige die Leistungen der Belegschaft und sorge gleichzeitig für die finanzielle Stabilität des Unternehmens, so Bartels.
Die Mitteldeutsche Regiobahn betreibt wichtige Regionalverbindungen, darunter die Linien RE 6, RE 3 und RB 110. In den vergangenen drei Jahren beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 350 Mitarbeiter pro Jahr.
Die zweijährige Vereinbarung bringt für die Beschäftigten planbare Einkommenssteigerungen und dem Bahnbetreiber mehr Kalkulationssicherheit. Die gestaffelten Erhöhungen und strukturellen Anpassungen sollen einen Ausgleich zwischen Mitarbeiterinteressen und langfristiger Unternehmensstabilität schaffen.