Neue Radroute durch Schwalmtal verbindet Kirchen und Naturerlebnisse
Clara SchneiderNeue Radroute durch Schwalmtal verbindet Kirchen und Naturerlebnisse
Neue Radroute führt durch historische Kirchen und malerische Landschaften im Schwalmtal
Eine neue Radstrecke ist eröffnet worden, die Radfahrer durch historische Kirchen und reizvolle Landschaften in der Region Schwalmtal führt. Die Tour beginnt am Knotenpunkt (KP) 38 in Schwalmtal-Amern und schlängelt sich vorbei an jahrhundertealten Gebäuden, geschützten Naturgebieten und beeindruckenden sakralen Bauwerken.
Die Route startet in Schwalmtal-Amern und führt Radler zunächst zur Kapelle St. Maria an den Heiden am KP 39 in Niederkrüchten-Overhetfeld. Die Kapelle beherbergt einen aufwendig geschnitzten flämischen Altar, der zu ihrem historischen Charme beiträgt. In der Nähe liegt die St.-Laurentius-Kirche in Niederkrüchten-Elmpt, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht und einen Einblick in die mittelalterliche Architektur bietet.
Nur eine kurze Fahrt entfernt erhebt sich die St.-Peter-Kirche in Born, die erstmals 1136 urkundlich erwähnt wurde und zwischen 1433 und 1434 erweitert wurde. Der Weg führt weiter zur St.-Martins-Kirche am KP 10 in Oberkrüchten, einem schlichten, aber eleganten barocken Saalbau. Anschließend passieren Radfahrer den Mühlenturm, einen historischen Wehrturm aus dem frühen 19. Jahrhundert, bevor sie das Kreuzherrenkloster in Brüggen erreichen, wo die St.-Nikolaus-Kirche steht.
Weiter geht es durch das geschützte Landschaftsgebiet Happelter Heide, das natürliche Schönheit mit kulturellen Sehenswürdigkeiten verbindet. Am KP 24 in Waldniel wartet die St.-Michael-Kirche, auch „Schwalmtaler Dom“ genannt. Der letzte Halt ist die katholische St.-Gertrudis-Kirche am KP 65 in Schwalmtal-Dilkrath, eine dreischiffige Backsteinbasilika mit beeindruckender Architektur.
Die Radroute verbindet historische Kirchen, malerische Landschaften und regionales Kulturgut. Radfahrer können Jahrhunderte kirchlicher und architektonischer Geschichte erkunden, während sie durch geschützte Naturgebiete fahren. Der Weg bietet sowohl kulturelle Bereicherung als auch Freude an der Natur für Besucher.






