Ranveer Singh enthüllt erschütternde Casting-Couch-Erfahrung in Bollywood
Emma MayerRanveer Singh enthüllt erschütternde Casting-Couch-Erfahrung in Bollywood
Ein älteres Interview mit dem Schauspieler Ranveer Singh ist im Zuge der Diskussionen um Dhurandhar 2 wieder aufgekommen. Darin schilderte er eine beunruhigende Begegnung mit einem Casting-Agenten zu Beginn seiner Karriere – ein Vorfall, der die Belastungen aufstrebender Schauspieler in Bollywood offenlegt.
Das Treffen fand statt, als Singh noch um Rollen kämpfte. Der Agent zeigte weder Interesse an seinem Portfolio noch an seinen schauspielerischen Erfahrungen. Stattdessen nahm das Gespräch eine unangenehme Wendung.
Während des Gesprächs soll der Agent laut Singh gesagt haben: "Lass mich es einfach anfassen", begleitet von unangemessenen Annäherungsversuchen. Singh entschied sich, die Situation sofort zu verlassen. Seine Schilderung verdeutlicht, wie verletzlich Schauspieler in der Branche sind – unabhängig vom Geschlecht.
Das Interview wirft zudem grundsätzliche Fragen zur anhaltenden "Casting-Couch"-Kultur auf, die Nachwuchskräfte vor die Wahl stellt: Zugang zu Rollen oder persönliche Würde. Unklar bleibt, wie viel sich in Bollywood tatsächlich in Sachen Arbeitssicherheit verändert hat.
Singhs Erlebnis ist kein Einzelfall, doch seine Entscheidung, zu gehen, unterstreicht die schwierigen Abwägungen, vor denen viele stehen. Die erneute Aufmerksamkeit für das Interview entfacht Debatten über Branchenethik und die Notwendigkeit struktureller Reformen. Gleichzeitig erinnert es daran, welche Hürden Schauspieler überwinden müssen, bevor sie den Durchbruch schaffen.






