12 April 2026, 18:06

"Rücksicht schafft freien Weg": Ostallgäu startet Kampagne für sichere Feldwege

Schild am Rand eines Schotterwegs mit der Aufschrift "Canebrake Ökologischer Reservat Öffentlicher Zugangspfad", mit einem Metallzaun, Bäumen, Pflanzen und einem Strommast mit Drähten im Vordergrund und Bergen im Hintergrund.

"Rücksicht schafft freien Weg": Ostallgäu startet Kampagne für sichere Feldwege

"Rücksicht schafft freien Weg": Neue Kampagne für mehr Sicherheit auf gemeinsamen Wegen im Ostallgäu

Im Landkreis Ostallgäu ist die Initiative "Rücksicht schafft freien Weg" gestartet, um die Sicherheit auf gemeinsam genutzten ländlichen Wegen zu verbessern. Die von der Tourismuszentrale und dem Bayerischen Bauernverband getragene Aktion fördert eine bessere Zusammenarbeit zwischen Landwirten, Forstmitarbeitern und Freizeitnutzern. Die Verantwortlichen hoffen, damit Unfälle zu verringern und Spannungen auf stark frequentierten Wegen abzubauen.

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Die ersten Hinweisschilder und Bodenmarkierungen wurden in Goldhasen in der Nähe des Schwaltenweiher-Sees in der Gemeinde Rückholz angebracht. Die optischen Leitlinien fordern Spaziergänger, Radfahrer und andere Erholungssuchende auf, landwirtschaftlichen Maschinen auszuweichen. Weitere Standorte sollen auf Anfrage der örtlichen Gemeinden bei der Tourismuszentrale hinzukommen.

Moderne Landmaschinen nehmen oft die gesamte Breite der schmalen Feldwege ein und lassen keinen Platz zum sicheren Überholen. Landwirt Xaver Paulsteiner betonte, wie wichtig gegenseitige Aufmerksamkeit ist, um gefährliche Situationen zu vermeiden. Wenn Freizeitnutzer rechtzeitig zur Seite treten, ließen sich Zusammenstöße und Verzögerungen vermeiden.

Maria Rita Zinnecker, Landrätin und Vorsitzende der Tourismuszentrale, unterstrich die Bedeutung der Kampagne für ein besseres Miteinander. Durch einfache Verhaltensregeln – etwa das Freimachen für Maschinen – könnten beide Gruppen die Wege sicherer teilen.

Die Initiative setzt auf klare Beschilderung und die Mitwirkung der Bevölkerung, um ländliche Routen sicher zu halten. Während weitere Markierungen angebracht werden, wollen die Verantwortlichen Rückmeldungen von Landwirten und Besuchern auswerten. Ziel ist es, allen Nutzern der Feld- und Waldwege im Ostallgäu ein reibungsloses, konfliktfreies Vorankommen zu ermöglichen.

Quelle