Senior aus Rodgau verliert 20.000 Euro an falsche Polizisten am Telefon
Clara SchneiderSenior aus Rodgau verliert 20.000 Euro an falsche Polizisten am Telefon
Betrüger ergaunern 20.000 Euro von Senior in Rodgau
Ein älterer Mann aus Rodgau wurde am Freitagnachmittag bei einem Telefonbetrug um 20.000 Euro geprellt. Die Betrüger gaben sich als Beamte aus und behaupteten fälschlicherweise, sein Sohn befinde sich in Untersuchungshaft – für dessen Freilassung forderten sie eine Kaution. Das Opfer übergab Bargeld und Goldschmuck, bevor es den Schwindel durchschaute.
Der Betrug begann mit einem Anruf unbekannter Täter, die dem Mann erzählten, sein Sohn habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht und sitze nun in Untersuchungshaft. Um seine Freilassung zu erwirken, verlangten sie eine Kaution in Form von Bargeld und Wertgegenständen.
Das Opfer willigte ein, einen Kurier auf der Rathenaustraße zu treffen. Dort übergab er das Geld und den Goldschmuck im Gesamtwert von etwa 20.000 Euro. Der Kurier – beschrieben als ein Mann Mitte 40, komplett in dunkler Kleidung – flüchtete anschließend in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei Offenbach ermittelt nun in dem Fall und bittet Zeugen, die in der Rathenaustraße verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, sich zu melden. Die Behörden warnen zudem vor ähnlichen Betrugsmaschen und raten zur Vorsicht.
Der Geschädigte verlor eine beträchtliche Summe an Bargeld und Wertsachen. Die Polizei fahndet weiter nach Hinweisen und ruft die Bevölkerung auf, sich bei relevanten Informationen zu melden. Bürger sollten unerwartete Anrufe stets kritisch prüfen, bevor sie handeln.






