17 March 2026, 14:06

Werder Bremen kämpft in der Bundesliga 2025/26 ums Überleben

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer 'Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96'-Fahne.

Werder's Abwärtsspirale führt zu Konsequenzen - Werder Bremen kämpft in der Bundesliga 2025/26 ums Überleben

Werder Bremen steckt in der Bundesliga-Saison 2025/26 in der Krise und belegt nach 18 Spieltagen mit nur 18 Punkten den 15. Platz. Die schwache Leistung der Mannschaft hat den Verein in den Abstiegskampf gestürzt – gerade einmal ein Punkt trennt sie vom Relegationsplatz des FC St. Pauli. Fans und Funktionäre stellen zunehmend die Entscheidungen der Verantwortlichen infrage, die den Kader zusammengestellt haben.

Die Saison hatte mit großen Erwartungen begonnen, doch die Ergebnisse verschlechterten sich rasant. Die 0:2-Heimniederlage gegen Mainz am 15. März 2026 offenkundigte die mangelnde Konstanz in Angriff und Verteidigung. Verletzungen wichtiger Spieler, darunter der Saisonausfall von Julian Malatini und die längere Abwesenheit von Milošević, schwächten die Mannschaft zusätzlich. Junge Talente wie Mick Schmetgens und Salim Musah wurden vorzeitig in die Startelf gedrängt – ein Zeichen für tiefgreifendere Kaderprobleme.

Cheftrainer Horst Steffen war bereits früher in der Saison nach einer Serie schwacher Leistungen entlassen worden. Sein Nachfolger Daniel Thioune stabilisierte die Mannschaft kurzzeitig mit zwei Siegen in Folge, doch die Niederlage gegen Mainz markierte einen erneuten Rückschlag. Auch Starstürmer Karim Coulibaly bleibt weit hinter den Erwartungen zurück: In 21 Einsätzen gelang ihm bisher nur ein Tor.

Die Kritik richtet sich nun vermehrt gegen Sportdirektor Clemens Fritz und Fußball-Geschäftsführer Peter Niemeyer, deren Zukunft im Verein auf dem Prüfstand steht. Der Aufsichtsrat plant nach Saisonende eine umfassende Bewertung ihrer Arbeit. Unterdessen wird Kaderplaner Johannes Jahns den Verein zum Saisonende verlassen – er wird für den Aufbau des nicht funktionierenden Teams mitverantwortlich gemacht.

Mit noch acht Spieltagen steht für Werder Bremen nun allein der Klassenerhalt im Fokus. Bereits am kommenden Samstag wartet mit dem Vorletzten VfL Wolfsburg eine entscheidende Partie im Kampf ums Überleben.

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Der Leistungsabfall der Mannschaft macht Personalveränderungen im Sommer unvermeidbar. Werder muss in den verbleibenden Spielen dringend Punkte holen, um den Abstieg abzuwenden. Die anstehende Analyse wird über das Schicksal der Verantwortlichen entscheiden, die für die sportliche Misere mitverantwortlich sind.

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