Wiesbadener Kommunalwahl: Nachzählung ändert Machtverhältnisse im Stadtrat
Clara SchneiderWiesbadener Kommunalwahl: Nachzählung ändert Machtverhältnisse im Stadtrat
Nachzählung der Wiesbadener Kommunalwahl verändert Sitzverteilung im Stadtrat
Eine Neuauszählung der Kommunalwahl in Wiesbaden hat die Sitzverteilung im Stadtrat verändert. Bei der Überprüfung wurden Fehler bei der Stimmauszählung festgestellt, die zu Anpassungen in der Repräsentation führten. Ein Kandidat verliert nun seinen Sitz, während ein anderer erstmals einzieht.
Ursprünglich waren zahlreiche Stimmen für ungültig erklärt worden, nachdem Wähler zwei Parteilien markiert, aber zusätzlich auch Einzelkandidaten ausgewählt hatten. Später stellte sich heraus, dass diese Stimmen doch gültig waren, was eine vollständige Überprüfung nach sich zog. In der Folge schlug der Wahlausschuss eine Wiederholungswahl für den Briefwahlbezirk im Stadtteil Nordost vor, da dort weiterhin Unregelmäßigkeiten ungeklärt sind.
Die endgültige Sitzverteilung sieht nun wie folgt aus: CDU 21 Sitze, SPD 18, Grüne 12, AfD 10, Linke 6, FDP und Volt jeweils 4 sowie je ein Sitz für Pro Auto, Die Partei, Partei für Gerechtigkeit, BSW, FWG, PdF und Freie Wähler. Die BLW geht leer aus.
Der CDU-Kandidat Martin Woitschell scheidet aufgrund der Neuauszählung aus dem Stadtrat aus. Stattdessen zieht Lukas Haker von Die Partei ein. Die CDU verliert damit einen Sitz und kommt nun auf 21 statt zuvor 22 Mandate – eine Verschiebung der Machtverhältnisse.
Die Änderungen könnten Auswirkungen auf die Regierungsbildung haben und es der aktuellen Koalition ermöglichen, ihre Mehrheit zu behalten.
Durch die Nachzählung hat sich die Zusammensetzung des Stadtrats verändert: Ein CDU-Mitglied verliert seinen Sitz, während mit Lukas Haker ein neuer Abgeordneter von Die Partei einzieht. Eine Wiederholungswahl für die Briefwahlstimmen im Stadtteil Nordost bleibt weiterhin im Raum. Das endgültige Ergebnis könnte beeinflussen, wie die nächste Kommunalregierung gebildet wird.






