15 March 2026, 12:05

Wladimir Jurowski verlässt die Bayerische Staatsoper 2029 nach 18 prägenden Jahren

Ein aufgeschlagenes Buch mit dem Titel "Die Lieblingslieder in der Oper" mit Text und Noten.

Generalmusikdirektor Jurowski: Kein Plan für nach 2029 - Wladimir Jurowski verlässt die Bayerische Staatsoper 2029 nach 18 prägenden Jahren

Wladimir Jurowski bleibt bis 2029 Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper. Sein Abschied markiert das Ende einer 18-jährigen Amtszeit, in der er die musikalische Ausrichtung des Hauses maßgeblich geprägt hat. Er setzt auf einen harmonischen Abschied und neue Anfänge.

Jurowski übernahm 2011 die Leitung als 15. Generalmusikdirektor seit der Gründung der Oper im Jahr 1818. Sein Vertrag wurde kürzlich um zwei Jahre verlängert – statt der üblichen fünf –, sodass seine letzte Spielzeit auf 2028/29 festgelegt ist. Offener spricht er über die Bedeutung von Erneuerung, sowohl für Einzelne als auch für Institutionen.

Ein zu langes Verweilen in einer Position hält er für unproduktiv, warnt jedoch auch davor, zu früh zu gehen. Statt starrer Langzeitplanung setzt er auf den Moment und bleibt flexibel. Nach 2029 hat er keine festen Verpflichtungen, sondern möchte die Zukunft mit Offenheit angehen.

Unterdessen bleibt Operndirektor Serge Dorny bis mindestens 2031 in seinem Amt. Jurowski beschreibt den Gedanken an einen Neuanfang als belebend – Veränderung könne sowohl Führungskräften als auch den von ihnen geleiteten Häusern neue Energie verleihen.

Mit Jurowskis Abschied 2029 endet ein prägendes Kapitel der Bayerischen Staatsoper. Sein Nachfolger steht noch nicht fest, doch sein Glauben an rechtzeitige Übergänge sichert dem Haus eine vorbereitete nächste Phase. Bis dahin konzentriert er sich auf die kommenden Spielzeiten.

Quelle