14 April 2026, 20:05

Zeitumstellung 2023: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten im UK beeinflusst

Balkendiagramm, das wöchentliche Arbeitsstunden von Menschen zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zeitumstellung 2023: Wie sie Löhne und Arbeitszeiten im UK beeinflusst

Die nächste Zeitumstellung im Vereinigten Königreich findet in der Nacht vom 28. auf den 29. März 2023 statt, wenn die Uhren von 1:59 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt werden. Diese Änderung wirkt sich auf Arbeitszeiten, Löhne und Überstundenregelungen für Beschäftigte mit unterschiedlichen Verträgen aus. Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen verstehen, wie sich die Umstellung auf ihre Dienstpläne und ihr Einkommen auswirkt.

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Bei der Herbstumstellung am 24. auf den 25. Oktober 2026 werden die Uhren um eine Stunde zurückgestellt. In dieser Nacht könnte sich für Beschäftigte in Spätschichten die Arbeitszeit verlängern. Arbeitgeber dürfen rechtlich verlangen, dass Mitarbeiter bis zum ursprünglichen Ende ihrer Schicht bleiben – vorausgesetzt, die Anforderung steht im Einklang mit betrieblichen Erfordernissen.

Für Stundenlöhner könnte die kürzere Schicht im Frühjahr zu einem geringeren Gehalt führen, sofern ihr Vertrag oder die Unternehmensrichtlinien nichts anderes vorsehen. Beschäftigte mit einem festen monatlichen Bruttogehalt hingegen werden keine Änderungen in ihrem Einkommen feststellen. Ihr Lohn bleibt unabhängig von der verlorenen oder gewonnenen Stunde gleich.

Die Regelungen zu Überstunden hängen von individuellen Verträgen, Tarifverträgen oder betrieblichen Vereinbarungen ab. Bei manchen Arbeitnehmern sind gelegentliche Überstunden bereits im Gehalt enthalten, werden auf ein Zeitkonto gutgeschrieben oder separat vergütet. Falls Überstunden anfallen, müssen diese bezahlt werden, sofern der Vertrag sie nicht ausdrücklich ausschließt.

Arbeitgeber haben in der Regel triftige Gründe, während der Zeitumstellung einen unterbrechungsfreien Betrieb aufrechtzuerhalten. Dennoch dürfen Arbeitnehmer nicht gezwungen werden, die verlorene Stunde der Frühjahrsumstellung nachzuarbeiten – es sei denn, es besteht eine gegenseitige Vereinbarung oder vertragliche Grundlage dafür.

Die bevorstehende Zeitumstellung im März 2023 wird die Schichtlängen verändern, insbesondere für Stundenlöhner. Arbeitgeber können die Dienstpläne innerhalb der gesetzlichen Grenzen anpassen, doch Gehaltsanpassungen hängen von den bestehenden Verträgen ab. Arbeitnehmer sollten ihre Vereinbarungen prüfen, um zu verstehen, wie sich die Umstellung auf ihre Arbeitszeiten und ihr Einkommen auswirkt.

Quelle