10 April 2026, 20:04

Jack White attackiert Trumps Unterschrift auf US-Dollar als "egomanische Farce"

Ein schwarzer Hintergrund mit einem US-Dollar-Schein im Wert von fünftausend Dollar mit einem Porträt von George Washington und der Aufschrift "Fünftausend Dollar" in fetter Schrift.

Jack White attackiert Trumps Unterschrift auf US-Dollar als "egomanische Farce"

Musiker Jack White kritisiert scharf Pläne, die Unterschrift von Präsident Donald Trump auf US-Banknoten zu drucken

Die vom Finanzministerium angekündigte Initiative würde Trump zum ersten amtierenden Präsidenten machen, dessen Name auf Geldscheinen erscheint. White bezeichnete den Schritt als weiteren Beleg für die Selbstinszenierung der Regierung angesichts wachsender wirtschaftlicher und politischer Spannungen.

Whites aktuelle Äußerungen sind nur der jüngste Höhepunkt einer langen Reihe von Konflikten mit dem Präsidenten. Bereits im vergangenen August hatten sich die beiden mit Beleidigungen überzogen, nachdem White die Neugestaltung des Oval Office als "protzig, goldverziert und geschmacklos" kritisiert hatte. Kürzlich verurteilte er zudem Trumps Militäroffensive im Iran und warf der Regierung vor, unter falschen Vorwänden einen Regimewechsel anzustreben.

Diese Woche verschärfte White seine Kritik und forderte Trumps Amtsenthebung. Auslöser war ein rassistisches Meme, das über den offiziellen Social-Media-Account des Präsidenten verbreitet worden war. Er bezeichnete Trump als "manipulativen, Schlupflöcher nutzenden, egomanischen Scharlatan" und warf dem Kongress vor, nicht gegen ihn vorzugehen.

Mit spöttischem Unterton kommentierte White die Ankündigung des Finanzministeriums: Wenn schon Trumps Unterschrift auf den Scheinen landen müsse, dann solle gleich sein Konterfei darauf abgedruckt werden. Zudem schlug er vor, die Bürger könnten die neuen Noten "kreativ überarbeiten", indem sie die Signatur übermalen. Der Musiker verband die Maßnahme mit den aktuellen Wirtschaftsproblemen – steigenden Spritpreisen und den finanziellen Belastungen durch Trumps Militäreinsatz im Iran.

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Die Entscheidung des Finanzministeriums würde einen Präzedenzfall schaffen, da bisher noch nie die Unterschrift eines amtierenden Präsidenten auf US-Geldscheinen erschien. Whites Reaktion spiegelt die breite Ablehnung von Trumps Politik und Führungsstil wider. Die Kontroverse fügt sich ein in die anhaltenden Debatten über den symbolträchtigen Umgang der Regierung mit Gesten in einer Phase wirtschaftlicher und geopolitischer Instabilität.

Quelle