Lange Wartezeiten bei Fachärzten: Jeder Vierte wartet über einen Monat auf einen Termin

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen, die an einem Tisch mit Papieren und Gläsern sitzt, ein Klimagerät, eine Anschlagtafel und Karten an der Wand im Hintergrund.

Ein Drittel der Versicherten ist unzufrieden mit der Wartezeit auf einen Facharzttermin - Lange Wartezeiten bei Fachärzten: Jeder Vierte wartet über einen Monat auf einen Termin

Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung kämpfen mit langen Wartezeiten auf Fachärzte

Eine neue Umfrage zeigt wachsende Unzufriedenheit: Immer mehr Versicherte fordern bessere Möglichkeiten zur Terminvergabe. Jeder vierte Patient wartet mittlerweile länger als einen Monat auf einen Facharzttermin, während andere mit veralteten Buchungssystemen hadern.

Die aktuellen Zahlen sind alarmierend: 30 Prozent der gesetzlich Versicherten empfinden die Wartezeiten auf Fachärzte als inakzeptabel lang. Fast ein Viertel wartet über einen Monat, zehn Prozent sogar mehr als drei Monate. Bei den Hausärzten zeigt sich ein differenzierteres Bild – zwar sind die Hälfte der Patienten mit den Wartezeiten zufrieden, doch 25 Prozent müssen länger als drei Tage auf einen Termin warten.

Die meisten Termine werden noch immer auf herkömmlichem Weg vereinbart. 59 Prozent buchen Hausarztbesuche persönlich oder per Telefon, bei Fachärzten sind es sogar 65 Prozent. Doch der Wunsch nach digitalen Lösungen wächst: 50 Prozent der Befragten halten Online- oder App-basierte Terminvergabe für sehr wichtig oder wichtig. Der GKV-Spitzenverband treibt daher die Einführung eines Echtzeit-Portals voran, über das Patienten freie Kapazitäten einsehen und direkt buchen könnten. Die stellvertretende Vorsitzende Stefanie Stoff-Ahnis betont, dass ein einheitliches System Wartezeiten verkürzen und den Zugang verbessern würde. Geplant sind auch Schutzmechanismen für ältere Patienten, die mit digitalen Angeboten Schwierigkeiten haben könnten.

Eugen Brysch, ein weiterer Befürworter der Reform, pocht darauf, dass Arztpraxen mehrere Kontaktmöglichkeiten anbieten müssen. Sein Vorschlag sieht vor, dass Praxen mindestens 25 Stunden pro Woche telefonisch, per E-Mail oder Fax erreichbar sein sollen – um die Terminvergabe für alle einfacher und fairer zu gestalten.

Der Druck für ein zentrales Buchungssystem wächst, denn noch immer verlassen sich viele Patienten auf Anrufe oder spontane Vor-Ort-Termine. Angesichts der Tatsache, dass die Hälfte der Befragten digitale Optionen bevorzugt, wird die Forderung nach Veränderung immer lauter. Sollte das neue Portal eingeführt werden, könnte es nicht nur Wartezeiten reduzieren, sondern Patienten auch mehr Kontrolle über ihre medizinische Versorgung geben.

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