Nutzt Kanzler Merz heimlich KI für seine Reden?
Die deutsche Bundesregierung sieht sich wiederholt mit Fragen zur Nutzung von KI bei der Erstellung von Reden konfrontiert. Bisher hat das Team von Bundeskanzler Friedrich Merz nicht bestätigt, ob künstliche Intelligenz eine Rolle bei seinen öffentlichen Äußerungen spielt. Die Debatte gewann an Fahrt, nachdem ähnliche Praktiken auch aus anderen Teilen des Landes gemeldet wurden.
Stellvertretender Regierungssprecher Steffen Meyer wurde direkt gefragt, ob KI bei den Reden des Kanzlers zum Einsatz kommt. Seine Antwort blieb ausweichend: Die Worte des Kanzlers seien stets seine eigenen. Er fügte hinzu, dass der Inhalt, wenn Merz spreche, allein ihm zuzurechnen sei.
Die Unklarheit folgt auf Berichte, wonach Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt in seinen Reden und offiziellen Texten auf KI-generiertes Material zurückgegriffen hat. Trotz wachsender Prüfung gab Meyer keine weiteren Auskünfte darüber, ob Merz’ Redenschreiber KI-Werkzeuge nutzen.
Die Weigerung der Regierung, den Einsatz von KI zu bestätigen oder zu dementieren, lässt die Frage weiterhin offen. Meyers Aussagen deuten darauf hin, dass das Kanzleramt seine Arbeitsmethoden nicht offenlegen will. Die fehlende Transparenz steht im Kontrast zu bestätigten Fällen wie Voigts offen gelegter KI-Nutzung in seiner Arbeit.






