03 April 2026, 08:04

WM 2026: Spätabend-Spiele der DFB-Elf lockern Lärmschutzregeln in Deutschland

Großer Stadion mit Zuschauern bei einem Fussballspiel unter hellen Lichtern, mit Bannern, Bildschirmen und grünem Gras.

WM 2026: Spätabend-Spiele der DFB-Elf lockern Lärmschutzregeln in Deutschland

Deutschlands Vorrundenspiele bei der WM 2026 werden spätabends übertragen – Lärmschutzregeln gelockert

Zwei der drei Gruppenspiele der deutschen Mannschaft beginnen erst um 22 Uhr. Um öffentliche Übertragungen in diesen ungewöhnlichen Zeiten zu ermöglichen, haben lokale Behörden nun die Lärmvorschriften gelockert. Die Maßnahme soll die Fußballbegeisterung mit dem Schutz der nächtlichen Ruhe zwischen dem 11. Juni und dem 19. Juli in Einklang bringen.

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Die Bundesregierung hatte kürzlich eine vorübergehende Verordnung verabschiedet, die die Lärmgrenzen für öffentliche Übertragungen während des Turniers lockert. Die Ausnahme gilt für den Zeitraum vom 11. Juni bis zum 19. Juli und entspricht damit dem Spielplan der WM. Zwei der drei Vorrundenspiele Deutschlands starten um 22 Uhr – und fallen damit außerhalb der üblichen Ruhezeiten.

In Braunschweig zeigt die Location Schön & Fröhlich alle Gruppenspiele der deutschen Mannschaft live. In der Nähe öffnet auch der Platz des BV Germania Wolfenbüttel für das Spiel am 20. Juni gegen die Elfenbeinküste. Trotz dieser Veranstaltungen sind in der Region keine großflächigen Public-Viewing-Events auf öffentlichen Plätzen geplant.

Die lokalen Behörden mussten dabei sowohl die Nachfrage der Fans nach Fußballübertragungen als auch den Schutz der nächtlichen Ruhe abwägen. Anders als bei früheren Weltmeisterschaften haben keine Städte in der Region große Open-Air-Übertragungen auf zentralen Plätzen angekündigt.

Die gelockerten Lärmregeln gelten bis zum Turnierende am 19. Juli. Orte wie Schön & Fröhlich und der BV Germania Wolfenbüttel bieten Fans die Möglichkeit, die spätabendlichen Spiele gemeinsam zu verfolgen. Die Entscheidung zeigt den Versuch, Fußballbegeisterten entgegenzukommen, ohne die Lärmbelastung außer Acht zu lassen.

Quelle