Die Linke fordert radikale Rentenreform: Arbeitgeber sollen 60 Prozent zahlen
Die Linke fordert radikale Rentenreform: Arbeitgeber sollen 60 Prozent zahlen
Forderungen der Linken: Rentenreform soll Arbeitgeber stärker in die Pflicht nehmen
Das deutsche Rentensystem steht vor Reformforderungen der Linken. Die Partei argumentiert, dass Arbeitnehmer derzeit einen zu großen Teil der Altersvorsorgekosten tragen. Ihr Vorschlag sieht vor, die Beitragslast stärker auf die Arbeitgeber zu verlagern – indem deren Anteil von 50 auf 60 Prozent erhöht wird.
Als Vorbild führt die Linke das österreichische Modell an, wo zwar die Renten höher ausfallen, aber Ungleichheiten bestehen bleiben. Kritiker verweisen darauf, dass selbst dort Frauen deutlich weniger erhalten als Männer – besonders hart trifft es alleinstehende Rentnerinnen, die am stärksten von Altersarmut betroffen sind.
Aktuell zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber in Deutschland jeweils 18,6 Prozent in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Die Linke will dieses Verhältnis ändern und den Arbeitgeberanteil auf 60 Prozent anheben. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat bestätigt, dass ein solcher Schritt rechtlich möglich wäre.
Die Partei verweist zudem auf das österreichische System, wo der Gesamtbeitragssatz bei 22,8 Prozent liegt – aufgeteilt in 12,55 Prozent für Arbeitgeber und 10,25 Prozent für Arbeitnehmer. Trotz höherer gesetzlicher Renten erhalten Frauen dort 2024 im Schnitt 35,6 Prozent weniger als Männer. Altersarmut betrifft 32 Prozent der alleinstehenden Rentnerinnen, aber nur 16 Prozent der alleinstehenden Rentner. Zwar ist die ungleiche Beitragsverteilung nicht der einzige Grund, doch Lohnungleichheit und unbezahlte Care-Arbeit verschärfen die Kluft.
In Deutschland tragen Arbeitnehmer seit Langem Zusatzkosten wie den Krankenkassenzuschlag allein. Auch regional gibt es Unterschiede: In Sachsen zahlen Beschäftigte beispielsweise mehr in die Pflegeversicherung ein als ihre Arbeitgeber. Die Linke kritisiert, dass das aktuelle System Arbeitnehmer zwingt, private Rücklagen für eine ausreichende Altersvorsorge zu bilden.
Die geplante Reform soll die finanzielle Belastung der Beschäftigten verringern, indem Arbeitgeber stärker zur Kasse gebeten werden. Sollte sie umgesetzt werden, könnte sie die Verteilung der Rentenkosten in Deutschland grundlegend verändern. Doch das österreichische Beispiel zeigt: Selbst höhere Renten schließen geschlechtsspezifische Lücken nicht automatisch – und Altersarmut bleibt ein Problem.
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