VW Osnabrück erwägt Umstieg von Autos auf Rüstungsproduktion
VW Osnabrück erwägt Umstieg von Autos auf Rüstungsproduktion
VW-Werk Osnabrück könnte von ziviler auf militärische Produktion umstellen
Daniela Cavallo, Vorsitzende des Betriebsrats von Volkswagen, hat sich offen für Rüstungsaufträge gezeigt. Der Schritt kommt zu einer Zeit, in der der Autokonzern unter dem Druck von Handelskonflikten und geopolitischen Spannungen steht.
Das Werk in Niedersachsen fertigt derzeit Porsche-Modelle sowie den VW T-Roc Cabrio. Doch die Produktion der Porsche-Fahrzeuge wird 2025 eingestellt, und das T-Roc Cabrio läuft spätestens Mitte 2027 aus. Trotz eines Sparplans, der bis 2030 den Abbau von 35.000 Stellen in Deutschland vorsieht, schließt Cavallo Werksschließungen – auch in Osnabrück – aus.
Volkswagen hat auf der Rüstungsmesse Enforce Tac bereits Militärprototypen auf Basis des Amarok und des Crafter vorgestellt. Die als MV.1 und MV.2 bezeichneten Modelle befinden sich noch in der Entwicklung; eine Serienproduktion oder feste Verträge stehen jedoch noch aus. Über die gemeinsame Tochter RMMV besteht seit Langem eine Partnerschaft mit Rheinmetall, die militärische Lkw herstellt. Neue direkte Abkommen zwischen VW und Rheinmetall wurden jedoch kürzlich nicht bekannt gegeben.
Cavallo lehnt weitere Sparmaßnahmen ab, die die Belegschaft belasten, und plädiert dafür, dass Europa seine Verteidigungssouveränität stärken müsse. Zwar ist die Idee einer Rüstungsproduktion in Osnabrück noch spekulativ, doch sieht sie Potenzial darin, das Werk für militärische Aufträge umzuwidmen.
Die Zukunft des Osnabrücker Standorts bleibt ungewiss, während Volkswagen die Chancen im Verteidigungssektor abwägt. Prototypen existieren, doch konkrete Verträge fehlen noch. Der Konzern muss die Forderungen nach Kostensenkungen mit einer langfristigen Strategie in einer sich wandelnden Branche in Einklang bringen.
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