Fünf bayerische Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum das Trend ist

Lina Krüger
Lina Krüger
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Ein Plakat, das das Bayerische Beer Festival in München, Deutschland, bewirbt und ein Gesicht mit einer Krone darauf zeigt.Lina Krüger

Keine öffentliche Übertragung der WM in Bayerns größten Städten - Fünf bayerische Großstädte sagen Public Viewing zur WM 2026 ab – warum das Trend ist

Fünf Großstädte Bayerns verzichten auf öffentliche Public-Viewing-Zonen zur WM 2026

München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg und Ingolstadt werden zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 keine offiziellen Fanmeilen oder Großbildschirm-Übertragungen in der Öffentlichkeit anbieten. Die Städte haben sich gegen die Einrichtung solcher Public-Viewing-Bereiche entschieden – ein Schritt, der den seit Jahren zu beobachtenden Rückgang des Interesses an großen öffentlichen Übertragungen widerspiegelt.

Das letzte Mal, dass München eine große öffentliche Live-Übertragung für ein im Ausland stattfindendes Turnier organisierte, liegt bereits acht Jahre zurück: 2016 war die Stadt noch mit dabei. Seither sind die Besucherzahlen in offiziellen Fanzonen nicht nur in Bayern, sondern bundesweit deutlich gesunken. Während Städte wie Hamburg früher riesige Menschenmengen anzogen – etwa während der WM 2006 –, hat dieser Trend spürbar nachgelassen. Hamburg sagte kürzlich die traditionelle Veranstaltung auf dem Heiligengeistfeld für 2026 ab, und nun ziehen Bayerns Metropolen nach.

Hinzu kommen logistische Herausforderungen durch die WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird. Die späten Anstoßzeiten aufgrund der Zeitverschiebung schrecken die Veranstalter ab, ebenso wie strengere bundesweite Vorschriften für öffentliche Übertragungen. Selbst in Regensburg warten zwei Gaststätten, die Matches zeigen möchten, noch auf die notwendigen Genehmigungen – verzögert durch die neuen Regelungen.

Kleinere Locations wie Biergärten springen indes in die Bresche und bieten vermehrt Public Viewing an, was die Notwendigkeit großer Fanmeilen verringert. Dennoch wird es für besondere Anlässe – etwa Heimspiele bei Europa- oder Weltmeisterschaften – weiterhin offizielle Zonen geben.

Die WM 2026 findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli statt und umfasst erstmals 48 Nationalmannschaften. Ohne Fanmeilen in Bayerns Großstädten werden die Fans auf alternative Orte ausweichen müssen. Biergärten und private Gaststätten dürften damit zu den wichtigsten Treffpunkten für die Turnierverfolgung werden.

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