PKV-Verband begrüßt Apotheken-Reform – doch Skepsis bleibt bei neuen Dienstleistungen
PKV-Verband begrüßt Apotheken-Reform – doch Skepsis bleibt bei neuen Dienstleistungen
Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) hat seine Position zum Apotheken-Versorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) dargelegt, das die Rolle der Apotheken im Gesundheitswesen stärken soll. Zwar befürwortet der Verband einige der geplanten Maßnahmen, äußert jedoch Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit neuer Dienstleistungen und Finanzierungsmodelle. Die Debatte kommt zu einer Zeit, in der die Nachfrage nach pharmazeutischen Leistungen in Deutschland seit 2020 kontinuierlich steigt.
Der PKV-Verband begrüßt grundsätzlich die Pläne, Apothekerinnen und Apotheker als zentrale Akteure im Gesundheitswesen aufzuwerten. Er unterstützt insbesondere die Ausweitung der Impfkompetenzen sowie die Möglichkeit, in Ausnahmefällen auch verschreibungspflichtige Langzeitmedikamente ohne Rezept abzugeben. Zudem spricht sich der Verband dafür aus, privatversicherte Patientinnen und Patienten in den Hilfstarif einzubeziehen, damit sie von den Preisverhandlungen profitieren können.
Gleichzeitig zeigt sich der Verband bei bestimmten Erweiterungen skeptisch. So stellt er infrage, ob Beratungen zu Verhaltensrisiken – etwa bei Lebensstiländerungen – tatsächlich messbare Vorteile für Patientinnen und Patienten bringen. Auch zweifelt er daran, ob Apotheken komplexe Aufgaben wie Ernährungsberatungen fachgerecht bewältigen können.
Finanziell kritisiert der PKV-Verband das bestehende Vergütungssystem für pharmazeutische Dienstleistungen als unzureichend. Gefordert wird ein neues Modell, das eine faire Vergütung – insbesondere für privatversicherte Kundinnen und Kunden – sicherstellt. Zudem pocht der Verband darauf, in die Diskussionen über die Preisfestsetzung für Rezepturarzneimittel einbezogen zu werden, ein Bereich, der künftig stärker reguliert werden soll.
Die Nachfrage nach pharmazeutischen Dienstleistungen ist seit Inkrafttreten des Apothekenstärkungsgesetzes im Jahr 2020 gestiegen. Laut Daten der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände wird erwartet, dass die Umsätze mit Leistungen wie Medikationsmanagement und Impfungen bis 2025 um 10 bis 15 Prozent wachsen.
Die Stellungnahme des PKV-Verbands zum ApoVWG zeigt eine ambivalente Haltung: Zwar werden erweiterte Impfkompetenzen und mehr Transparenz bei der Preisgestaltung befürwortet, doch betont der Verband die Notwendigkeit nachweisbarer Patientenvorteile und fairer Finanzierungslösungen. Der Verband wird sich weiterhin für Effizienz und Gerechtigkeit im System einsetzen.
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