Autobranche im Umbruch: Wie KI und Kosten die Werkstätten revolutionieren
Autobranche im Umbruch: Wie KI und Kosten die Werkstätten revolutionieren
Der 22. puls Automotive Congress fand am 2. und 3. März im Korn in Nürnberg statt. Branchenführer trafen sich, um über die aktuellen nachrichten und Herausforderungen der Automobilwirtschaft zu diskutieren. Die Themen reichten von Aftersales-Dienstleistungen bis hin zur wachsenden Bedeutung von künstlicher Intelligenz in Finanzierung und Design.
Auch die Kundentrends standen im Fokus: Fast die Hälfte der Autofahrer berichtet von deutlich gestiegenen Kosten. Diese Entwicklung beeinflusst, wo Fahrer ihre Fahrzeuge warten und reparieren lassen.
Steigende Ausgaben treiben immer mehr Autofahrer in unabhängige Werkstätten statt in markengebundene Servicezentren. Eine Umfrage ergab, dass 48,3 % der Autohalter mittlerweile deutlich höhere Kosten tragen – mit Auswirkungen auf ihre Markentreue und Kaufentscheidungen. Trotz dieses Trends gibt es jedoch keine aktuellen nachrichten zum genauen Marktanteil unabhängiger Werkstätten im Vergleich zu Vertragshändlern der letzten drei Jahre.
Aftersales-Dienstleistungen waren ein zentrales Thema der Veranstaltung. Imelda Labbé, Präsidentin des Verbands der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK), betonte deren Potenzial für Händler, die Kunden langfristig binden wollen. Kai Vogler, Geschäftsführer der Volkswagen Financial Services, schlug vor, dass Banken durch maßgeschneiderte Service- und Wartungspakete unterstützen könnten – insbesondere im Gebrauchtwagenmarkt.
Effizienz im Aftersales-Bereich stand in mehreren Diskussionen im Mittelpunkt. Marten Kalmbach, Servicemanager bei der Kunzmann Gruppe, verwies auf Terminplanung und Rechnungsstellung als Bereiche, in denen KI und Automatisierung Kosten senken und Zeit sparen könnten. Paul Beer, Leiter der digitalen Aftersales-Dienste bei Emil Frey Digital, präsentierte die "INSiDE Workbench", ein Tool zur Optimierung von Abläufen und Arbeitsprozessen.
Auch Vertriebsstrategien wurden unter die Lupe genommen. Peter Schäfer von KreuterMedeleSchäfer konzentrierte sich auf regionale Vertriebsansätze, während Tolga Toker von der Bobrink Gruppe bundesweite Social-Media-Kampagnen hervorhob. Die unterschiedlichen Methoden spiegeln den Wandel in der Kundenansprache wider.
Die Rolle von KI beschränkte sich nicht auf den Aftersales-Bereich, sondern erstreckte sich auf Finanz- und Designanwendungen. Dr. Eric Günter Krause und Rolf Bialas von Genpact erläuterten, wie KI Finanzprozesse in der Automobilfinanzierung revolutioniert. Gleichzeitig untersuchten Prof. Dr. Mario Fischer und Michael Hayer von EDAG Engineering ihren Einfluss auf das Design zukünftiger Fahrzeuge – ein Zeichen für die zunehmende Technologieintegration in der Branche.
Der Kongress zeigte sowohl die Belastungen als auch die Innovationen, die die Automobilindustrie heute prägen. Händler und Werkstätten passen sich kostensensiblen Kunden an und setzen auf KI-gestützte Lösungen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Angesichts wachsender finanzieller Herausforderungen bleibt das Verhältnis zwischen unabhängigen und herstellereigenen Dienstleistungen ein entscheidender Faktor – für Unternehmen wie für Autofahrer gleichermaßen.
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