Hamburgs US-Exporte brechen um 60 Prozent ein – doch China wird zum Retter
Tschentscher kritisiert US-Handelspolitik - Hamburgs US-Exporte brechen um 60 Prozent ein – doch China wird zum Retter
Hamburgs Handel mit den USA bricht 2025 drastisch ein
Hamburgs Handel mit den Vereinigten Staaten hat 2025 einen deutlichen Rückgang erlitten: In den ersten neun Monaten des Jahres brachen die Exporte in die USA um über 60 Prozent ein. Bürgermeister Peter Tschentscher machte die neue Zollpolitik der USA unter dem früheren Präsidenten Donald Trump für den Einbruch verantwortlich. Trotz dieses Rückschlags verzeichnet die Hansestadt insgesamt weiterhin ein Handelswachstum – getrieben von stärkeren Exporten in andere Märkte.
Gleichzeitig fand in der Stadt das traditionelle Matthiae-Mahl statt, das älteste durchgehend abgehaltene Bankett der Welt. Als Ehrengäste wurden die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, ausgezeichnet.
Hamburgs Wirtschaft ist seit jeher vom Welthandel abhängig, wobei die USA und China zu den wichtigsten Partnern zählen. Doch in den ersten drei Quartalen 2025 brachen die Exporte in die USA um mehr als 60 Prozent ein – eine direkte Folge der verschärften Zölle unter der Trump-Administration. Tschentscher kritisierte diese protektionistischen Maßnahmen scharf: Sie schadeten dem transatlantischen Handel und störten globale Lieferketten.
Obwohl der US-Rückgang Hamburgs Handelsbilanz belastet, ist die Entwicklung nicht überall negativ. Zwar liegen keine spezifischen Zahlen zu Hamburgs Handel mit den drei wichtigsten Partnern für 2025 vor, doch die nationalen Daten Deutschlands zeigen einen Wandel: China überholte die USA als größten Handelspartner mit einem Gesamtvolumen von 251,8 Milliarden Euro – ein Plus von 2,1 Prozent gegenüber 2024. Gleichzeitig sanken deutsche Exporte nach China um 9,7 Prozent, während die Importe um 8,8 Prozent stiegen, was Chinas Handelsüberschuss auf 89,3 Milliarden Euro ausweitete.
Hamburgs Führung setzt weiterhin auf offene Märkte. Tschentscher verwies auf das EU-Kanada-Freihandelsabkommen CETA, das Mercosur-Abkommen und ein jüngstes Handelsabkommen mit Indien als positive Signale. Als historische Handelsmetropole unterstützt Hamburg die Bemühungen der EU um Freihandelsverträge, um die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu verringern.
Die Verwundbarkeit der Stadt durch geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Verschiebungen wurde ebenfalls thematisiert. Um diese Risiken zu mindern, strebt Hamburg aktiv nach einer Diversifizierung seiner Handelsbeziehungen – durch die Erschließung neuer Märkte und die Stärkung der Bindungen zu verlässlichen Partnern.
Vor diesem Hintergrund fand 2025 das Matthiae-Mahl statt und unterstrich Hamburgs Tradition der internationalen Vernetzung. Die seit Jahrhunderten abgehaltene Veranstaltung ehrte Angela Merkel und António Costa und betonte damit die Rolle der Stadt in der europäischen Politik und im globalen Handel.
Hamburgs Handel mit den USA hat zwar schwere Verluste erlitten, doch das allgemeine Exportwachstum in anderen Bereichen zeigt Resilienz. Mit China als neuem wichtigsten Handelspartner Deutschlands und Hamburgs Bestrebungen, die Handelsbeziehungen breiter aufzustellen, liegt der Fokus auf der Sicherung stabiler Absatzmärkte. Tschentschers Unterstützung für EU-Handelsabkommen deutet auf eine Strategie hin, die Risiken streut und Hamburgs langjährige Position als zentraler Akteur im Welthandel defendiert.
FC Bayern enthüllt emotionale Hymne vor Champions-League-Kracher gegen Atalanta
Eine Hymne, die Hoffnung macht: Leslie Mandokis "Road to Budapest" soll den FC Bayern zum Triple tragen. Doch erst muss Atalanta Bergamo bezwungen werden.
AfD am Abgrund: Wie der Niedergang einer einst mächtigen Partei weitergeht
Von der Spitzenpartei zur Bedeutungslosigkeit: Ohne Westerwelles Führung kämpft die AfD ums Überleben. Doch was kommt nach dem freien Fall?
Hanka Rackwitz eröffnet eine Dorfkneipe mit Kegelbahn und Bücherecke
Vom Wasserschloss zur Dorfkneipe: Hanka Rackwitz packt selbst an – zwischen Menüplanung und Brandschutz. Ein Projekt voller Herzblut und Tradition.
Leverkusens Außenseiterrolle gegen Arsenal: Kann die Defensive den Favoriten stoppen?
Drei Spiele ohne Gegentor: Leverkusens Abwehr glänzt. Doch Arsenal kommt mit perfekter Bilanz – ein Duell zwischen Disziplin und Dominanz.
Dieter Bohlen: Vom Bauernhof zum Pop-Titan der deutschen Musikgeschichte
Vom ostfriesischen Bauernjungen zum Superstar: Dieter Bohlens Weg ist eine der ungewöhnlichsten Karrieren der deutschen Musik. Doch was macht ihn bis heute unersetzlich?
ICE kollidiert in Niedersachsen mit Reifen und Bobbycar auf den Gleisen
Ein Hochgeschwindigkeitszug raste in einen Reifen und ein Bobbycar. Wer hat die Gegenstände auf die Gleise gelegt? Die Polizei sucht dringend Hinweise.
Neuer Prozess im 32 Jahre alten Mordfall eines 13-jährigen Mädchens
Ein brutaler Mord aus dem Jahr 1993 wirft noch heute Fragen auf. Jetzt entscheidet ein neuer Prozess über Schuld oder Freispruch – doch die Beweislage bleibt umstritten.
Phil Laude: Vom YouTube-Star zum Millionär der deutschen Comedy-Szene
Von Y-Titty zum Solo-Star: Phil Laude beweist, wie man mit Witz, Kamera-Präsenz und Business-Sinn die deutsche Unterhaltungsbranche erobert. Sein Geheimnis? Anpassungsfähigkeit in einer rasanten Medienwelt.
Grüne fordern dringende Reformen gegen die kommunale Finanzkrise in Deutschland
Schwimmbäder schließen, Straßen verfallen – die Finanznot der Städte spitzt sich zu. Warum die Grünen jetzt eine radikale Umverteilung fordern.
ELVIS und Euromaster stärken Logistik mit neuer Service-Partnerschaft
Zwei Giganten verbünden sich: Wie ELVIS durch Euromasters Know-how die Logistik revolutioniert. Warum diese Kooperation die Branche verändern könnte.
610.000 Euro als Geschenk: Warum das Finanzgericht die Schenkungssteuer durchsetzte
Ein Vater überweist seinem Sohn 610.000 Euro – doch das Finanzgericht stoppt die Steuerfreiheit. Warum selbst Familiengeschenke meldepflichtig sind. Und was das für Erben bedeutet.
VW Osnabrück erwägt Umstieg von Autos auf Rüstungsproduktion
Nach dem Aus für Porsche und T-Roc sucht VW Osnabrück neue Wege. Sollte der Standort künftig Panzer statt Pkw bauen? Die Debatte über Europas Verteidigungssouveränität heizt die Diskussion an.