Sachsens Lehrermangel-Pläne scheitern an Realität und Protest der Gewerkschaften
GEW vergibt mangelhafte Note für das Schul-Aktionspaket - Sachsens Lehrermangel-Pläne scheitern an Realität und Protest der Gewerkschaften
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die jüngsten Pläne Sachsens zur Bekämpfung des Lehrermangels scharf kritisiert. Nach Ansicht der Gewerkschaft gehen die Maßnahmen des Landes an den Kernproblemen vorbei und belasten die Lehrkräfte stattdessen noch stärker. Seit Langem kämpfen Lehrerinnen und Lehrer in der Region mit übermäßigen Arbeitsbelastungen, wobei unbezahlte Überstunden ein Dauerproblem darstellen.
Vor einem Jahr hatte das sächsische Bildungsministerium versprochen, den Ausfall von Unterrichtsstunden bis zum Herbst 2025 zu halbieren. Als Lösungsansätze wurden die Einstellung zusätzlichen Verwaltungspersonals, die Bildung fachübergreifender Unterstützungsteams sowie die Einführung verbindlicher Arbeitszeitaufzeichnungen für Lehrer genannt. Ältere Lehrer sollten zudem vor unerwünschten Versetzungen geschützt werden.
Die GEW wirft der Landesregierung vor, diese Schritte ohne ausreichende Abstimmung umgesetzt zu haben. Gewerkschaften und Schulmitarbeiter – also die direkt Betroffenen – seien im Planungsprozess weitgehend ignoriert worden. Statt die Belastungen zu verringern, hätten die Maßnahmen die Arbeitsbedingungen weiter verschlechtert, so die Gewerkschaft. Die Folge seien höhere Arbeitslasten und eine sinkende Zufriedenheit im Beruf.
Schon vor den neuen Regelungen hatten sächsische Lehrer mit schwierigen Bedingungen zu kämpfen. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu unbezahlten Überstunden im Land vor, doch bundesweite Trends zeigen, dass Lehrerinnen und Lehrer regelmäßig über ihre vertraglich vereinbarten Stunden hinaus arbeiten. Vorbereitung, Korrekturen und administrative Aufgaben bleiben dabei oft unbezahlte Zusatzlasten. Die GEW betont, dass nachhaltige Lösungen nur in Zusammenarbeit mit denen entstehen können, die den Schulalltag aus eigener Erfahrung kennen.
Nun fordert die Gewerkschaft ein umfassendes Bildungsreformpaket, das unter Einbeziehung von Lehrern, Gewerkschaften und weiteren Akteuren entwickelt wird. Ziel ist es, langfristige Verbesserungen zu schaffen – statt kurzfristiger Notlösungen.
Die Kritik der GEW unterstreicht die anhaltenden Spannungen zwischen der sächsischen Bildungspolitik und den Realitäten an den Schulen. Ohne echte Mitsprache der Lehrer warnt die Gewerkschaft vor weiter steigenden Arbeitsbelastungen und wachsender Unzufriedenheit im Berufsstand. Das Ziel des Ministeriums, den Unterrichtsausfall bis 2025 zu halbieren, steht damit zunehmend auf dem Prüfstand.
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